Eine Mitarbeiterin legt Schutzkleidung an, um auf der Intensivstation ein Zimmer mit Corona Patienten zu betreten.  (Foto: picture alliance/dpa | Oliver Dietze)

Saarland plant Meldeportal für einrichtungsbezogene Impfpflicht

  16.03.2022 | 20:56 Uhr

Für Beschäftigte in Gesundheits- und Pflegeberufen gilt jetzt die sogenannte einrichtungsbezogene Corona-Impfpflicht. Wer bisher keinen Nachweis über eine Impfung oder Genesung vorgelegt hat, kann von seinem Arbeitgeber dem Gesundheitsamt gemeldet werden. Dafür soll es eine digitale Meldeplattform geben.

Seit Mittwoch gilt in Deutschland die einrichtungsbezogene Impfpflicht. Im Saarland soll es dafür ein mehrstufiges Verfahren geben.

In einem ersten Schritt sollen die Arbeitgeber die Kontaktdaten derjenigen Beschäftigten an die Gesundheitsämter melden, die keine Auskünfte über ihren Impfstatus gegeben haben. Diese Meldung muss laut Gesundheitsministerium innerhalb von zwei Wochen erfolgen.

Dafür soll im Saarland nach Angaben des Ministeriums eine digitale Meldeplattform eingeführt werden. Damit könnten die Daten sicher und unbürokratisch übermittelt werden, so das Ministerium.

Über Websiten der Gesundheitsämter verfügbar

Die Plattform soll voraussichtlich im Laufe der Woche zur Verfügung stehen. Bis dahin sollen betroffene Einrichtungen noch mit dem Melden warten. Verspätete Meldungen gingen nicht zu Lasten der Einrichtungen.

Das Meldeportal soll über die Internetseite des jeweiligen Gesundheitsamtes beim Landkreis beziehungsweise beim Regionalverband Saarbrücken zugänglich sein.

Das Portal wird laut Ministerium von Sachsen kostenlos zur Verfügung gestellt.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 16.03.2022 berichtet.

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