Ein französischer Kfz-Mechanikerlehrling und ein deutscher Lehrling mit ihrem Ausbilder. (Foto: dpa-Zentralbild/Wolfgang Thieme)

Deutsch-Französisches Ausbildungsprojekt wird erweitert

  06.11.2018 | 12:29 Uhr

Azubis fit für den Arbeitsmarkt des Nachbarlandes machen: Das ist das Ziel des "Deutsch-Französischen Berufsschulzweiges". Das Ausbildungsprojekt wird nun ausgeweitet. Zukünftig sollen auch Azubis aus den Bereichen Bau, Energie und Informationssysteme die Möglichkeit erhalten, deutsch-französische Kompetenzen zu erlangen.

An drei Berufsschulen im Saarland können Auszubildende bisher am "Deutsch-Französischen Berufsschulzweig" teilnehmen: Dem BBZ St. Ingbert für den Bereich "Automobil", dem KBBZ Halberg für den Bereich "Tourismus" und dem TGBBZ II in Saarbrücken für den Bereich "Hotel und Gastronomie". Jetzt wird auch das TGBBZ I in Saarbrücken an dem Projekt mitwirken. Dadurch können auch Azubis aus dem Bauwesen, der Energiewirtschaft und dem IT-Bereich französische Kompetenzen erlangen. Als Partnerschule auf französischer Seite fungiert das Lycée des métiers Dhouda in Nîmes.

Die teilnehmenden Azubis erhalten im Rahmen des Projektes nach Angaben des Bildungsministeriums verstärkten Unterricht in der französischen Arbeitskultur und Fachsprache ihres Berufs. Außerdem absolvieren sie Praktikumsphasen in Frankreich.

Über dieses Thema haben auch die Hörfunknachrichten vom 6.11.2018 berichtet.

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