Eine Servicekraft trägt Teller zu den Tischen der Gäste (Foto: picture alliance/dpa | Annette Riedl)

Dehoga kritisiert Vorschlag für neues Corona-Schutzkonzept

Mit Informationen von Thomas Braml   08.08.2022 | 12:32 Uhr

Laut dem geplanten neuen Corona-Schutzkonzept könnten frisch Geimpfte im Falle einer Wiedereinführung der Maskenpflicht in Restaurants davon befreit werden. Nach Ansicht des Dehoga kann das aber aufgrund der schwierigen Personallage kaum kontrolliert werden.

Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) Saarland steht dem Corona-Schutzkonzept der Bundesregierung kritisch gegenüber. Hauptgeschäftsführer Frank Hohrath sagte dem SR, die Bundesregierung hätte wesentlich mehr aus der Corona-Pandemie und der damit verbundenen sach- und fachgerechten Bewertung der Daten lernen können, statt nur den Instrumentenkasten von 2020 wieder herauszuholen.

Personalmangel erschwert Kontrollen

Der Verband ist froh darüber, dass kein Lockdown vorgesehen sei. Die Gastronomen fürchteten allerdings, dass sie aufgrund des aktuellen Personalmangels nicht die Ressourcen hätten, um mögliche neue Test- und Impfnachweise kontrollieren zu können.

Am Dienstag soll das Schutzkonzept Thema in der Gesundheitsministerkonferenz sein.

Kritik an möglicher Maskenpflichtbefreiung

Vergangene Woche wurde das neue Corona-Schutzkonzept der Bundesregierung vorgestellt. Darin enthalten ist der Plan, dass Restaurantbesucherinnen und -besucher von einer möglichen Maskenpflicht befreit werden können, wenn ihre Impfung nicht älter als drei Monate ist. Kritik daran kam bereits von verschiedenen Seiten.

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