Strandbad Losheimer See (Foto: Imago/BeckerBredel)

Diese Corona-Regeln gelten im Saarland

 

Weil sich das Infektionsgeschehen im Saarland seit Beginn der Corona-Pandemie stetig geändert hat, wurden die Regelungen immer wieder angepasst. Welche Maßnahmen aktuell gelten, zeigt diese Übersicht.

Um die Coronapandemie einzudämmen, setzt die Landesregierung per Rechtsverordnung bestimmte Regeln fest.


Die aktuellen Regelungen



Beschränkung von Kontakten

  • private Zusammenkünfte sind mit bis zu zehn Personen möglich
  • kein Testnachweis drinnen und draußen nötig
  • keine Haushaltsbegrenzung
  • Kinder bis 14 Jahren werden nicht mitgezählt
  • vollständig geimpfte oder von Corona genesene Personen sind von den Kontaktbeschränkungen ausgenommen


Maskenpflicht

  • gilt auch für Kinder ab sechs Jahren
  • gilt weiterhin im Einzelhandel
  • gilt weiterhin im Öffentlichen Personennahverkehr
  • bei Busreisen besteht am festen Platz keine Maskenpflicht mehr
  • im Außenbereich, in Wartebereichen außen (z.B. an Haltestellen und Bahnhöfen) und auf Parkplätzen kann auf Masken verzichtet werden, sofern der Mindestabstand zu anderen Personen eingehalten wird; im Innenbereich (z.B. in Bahnhofsgebäuden) gilt die Maskenpflicht weiterhin
  • in Schulen muss auf den Fluren eine Maske getragen werden. Mindestens bis zum 2. Oktober gilt diese Pflicht auch im Unterricht.
  • bei der Nutzung von Kraftfahrzeugen muss, unabhängig von der Personenzahl, keine Maske mehr getragen werden
  • im Außenbereich von Gastronomiebetrieben ist die Maskenpflicht aufgehoben, im Innenbereich bleibt die Maskenpflicht abseits des Platzes bestehen, das gilt auch in Diskotheken und Clubs
  • Gastro-Personal muss Maske tragen
  • In Hotels und anderen Unterkünften in öffentlich zugänglichen Bereichen im Innenbereich
  • gilt bei Dienstleistungen nah am Menschen, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann
  • gilt bei Besuchen von Gottesdiensten, bei gemeinsamen Gebeten unter freiem Himmel, in Kirchen, Moscheen, Synagogen und anderen Räumlichkeiten zur Religionsausübung abseits eines festen Platzes
  • gilt am Arbeitsplatz, wenn Mindestabstände nicht eingehalten werden können
  • in Spielhallen besteht nur noch abseits eines festen Platzes eine Maskenpflicht


Testpflicht*

gilt für:

  • die Gastronomie in Innenbereichen
  • Theater, Konzerthäuser, Opern und Kinos
  • Schwimm- und Spaßbäder (Hallenbäder), Thermen und Saunen
  • Kontaktsport drinnen (Minderjährige ausgenommen)
  • Veranstaltungen ab 11 Personen
  • Musikschulen und Chorproben
  • Prostitutionsstätten
  • Diskotheken und Clubs
  • Spielhallen, Spielbanken und Wettannahmestellen
  • Freizeitaktivitäten im Innenbereich

gilt nicht für:

  • Einzelhandel
  • Außengastronomie
  • Museen und Galerien 
  • Freizeitaktivitäten im Außenbereich
  • kontaktfreien Sport und Kontaktsport im Freien
  • Besuch von Wohnmobilstellplätzen ohne Gemeinschaftseinrichtungen
  • Strand- und Freibäder

Die Testpflicht bei körpernahen Dienstleistungen (z.B. beim Frisör) entfällt, wenn dauerhaft Masken getragen werden. Ein Testnachweis muss nur erbracht werden, wenn Masken nicht dauerhaft getragen werden können, z.B. bei der Bartrasur. Für rein medizinische Behandlungen wie Ergo- oder Physiotherapie gilt diese Einschränkung nicht.

Seit dem 20. August kann statt eines Antigen-Schnelltests (maximal 24 Stunden alt) auch ein PCR-Test (maximal 48 Stunden alt) als Nachweis vorgelegt werden.

Ab Freitag, 20. August, müssen Schülerinnen und Schüler, die nachweislich regelmäßig in der Schule getestet werden, bei außerschulischen Aktivitäten wie Kino- oder Restaurantbesuchen keinen gesonderten Test mehr vorlegen.


Eine Ausgangsbeschränkung gibt es nicht.


Beschränkungen im Einzelhandel, in Diskotheken und Clubs

  • in Geschäften gilt eine Begrenzung der Kundenzahl (5 Quadratmeter Fläche pro Person)
  • für Diskotheken und Clubs gibt es eine Höchstzahl von 250 Gästen, die Personenbegrenzung richtet sich nach der 5-Quadratmeter-Regelung
  • Kontakte in Clubs und Diskotheken müssen erfasst werden


Regeln für Veranstaltungen:

  • im Außenbereich sind Veranstaltungen mit bis zu 500 Personen erlaubt, im Innenbereich mit bis zu 250 Personen
  • Veranstaltungsstätten dürfen maximal zu 50 Prozent belegt werden
  • Veranstaltung mit mehr als 20 Personen müssen bei der Ortspolizeibehörde angemeldet werden
  • Abstands- und Hygienemaßnahmen müssen eingehalten und eine Testpflicht ab 11 Personen beachtet werden*
  • zu Veranstaltungen werden beispielsweise auch ein privater Geburtstag oder eine Hochzeitsfeier gezählt, private Zusammenkünfte wie beispielsweise ein spontanes Grillen im Kreise der Nachbarn und Bekannten jedoch nicht
  • bei standesamtlichen Hochzeiten gilt am Sitzplatz keine Maskenpflicht
  • Geimpfte und Genesene sowie Kinder bis 14 Jahren werden nicht in der Personenhöchstzahl mitgezählt
  • nachweislich Geimpfte und Genesene brauchen auch keinen negativen Test
  • analog der Regelung für private Zusammenkünfte sind Veranstaltungen bis zehn Personen von der Pflicht eines Testnachweises befreit
  • bei Veranstaltungen wird zwischen dynamischem und statischem Betriebs- oder Veranstaltungsgeschehen unterschieden; bei überwiegend dynamischen Veranstaltungen sowie bei Sportveranstaltungen wird der Zutritt weiterhin durch die Quadratmeter-Regelung (5 qm pro Person) begrenzt; bei überwiegend statischem Betriebs- oder Veranstaltungsgeschehen sowie in der Gastronomie gelten die Personenbegrenzungen im Innen- und Außenbereich, aber keine Quadratmeter-Begrenzung mehr; mit einem entsprechenden Hygienekonzept sind dann innerhalb der aktuell geltenden Personenhöchstzahl mehr Gäste zulässig
  • Demonstrationen dürfen seit dem 3.9. wieder als "mobile Versammlungen" stattfinden. Sie sind also nicht mehr an einen festen Kundgebungsort gebunden.


Reisen und Freizeit

  • Übernachtungen in Hotels, Pensionen, Jugendherbergen und auf Campingplätzen zu touristischen Zwecken sind möglich; dazu zählt auch die Nutzung der üblichen Gastro-Angebote wie Frühstück; Voraussetzung dafür ist ein Hygienekonzept; es dürfen jedoch nicht mehr als 70 Prozent der Betten ausgelastet sein; Hotelgäste brauchen einen negativen Coronatest nur beim erstmaligen Besuch des Hotels*; auch Touristische Reisebusreisen und Schiffsreisen sind wieder erlaubt
  • die zulässige Teilnehmerzahl bei Jugend- und Kinderfreizeiten beträgt 100 Personen in festen Gruppen; dabei müssen die Hygienemaßnahmen nach den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts sowie in Anlehnung an die Verordnung zu Hygienerahmenkonzepten auf der Grundlage dieser Verordnung eingehalten werden. Grundsätzlich gilt eine tägliche Testung der Teilnehmenden. Bei Wochenveranstaltungen, die als Tagesveranstaltung durchgeführt werden, bei denen die Gruppe "im Wesentlichen" fest zusammenbleibt, z. B. Stadtranderholung, ist jedoch ein Testnachweis zweimal die Woche ausreichend. Bei mehrtägigen Aufenthalten in festen Gruppen, wie zum Beispiel Zeltlagern und ähnlichem, muss zu Beginn und zum Ende der Maßnahme ein Test nachgewiesen werden.
  • In Museen, Gedenkstätten und Galerien gilt keine Pflicht zur Kontaktnachverfolgung mehr.


Sexarbeit

Die Erbringung und Inanspruchnahme sexueller Dienstleistungen innerhalb und außerhalb von Prostitutionsstätten ist unter Beachtung der Auflagen zur Hygiene zulässig. Ausgenommen sind Veranstaltungen, diese bleiben weiterhin untersagt. Die Kundinnen und Kunden müssen einen negativen Testnachweis mit sich führen, außerdem gilt eine Maskenpflicht für Kundinnen und Kunden.*


* Vollständig geimpfte oder von Corona genesene Personen sind von der Testpflicht ausgenommen.

Artikel mit anderen teilen


Push-Nachrichten von SR.de
Benachrichtungen können jederzeit in den Browser Einstellungen deaktiviert werden.

Datenschutz Nein Ja