Saarbrücker Impfzentrum (Foto: SR)

Wenige überschüssige Impfdosen im Saarland

  07.03.2021 | 10:00 Uhr

Im Saarland ist die Menge an überschüssigen Corona-Impfdosen nach Angaben des Gesundheitsministeriums sehr gering. Mit ihnen werden unter anderem Rettungsdienstmitarbeiter, Gesundheitspersonal und Mitarbeiter von Alten- und Pflegeeinrichtungen geimpft.

Die überschüssigen Dosen entstehen nach Ministeriumsangaben „hauptsächlich, wenn Termine nicht wahrgenommen oder Vakzine geöffnet werden, bei der die sechs Dosen nicht verbraucht sind“. In solchen Fällen werde Personal der Alten- und Pflegeeinrichtungen oder aus den Impfzentren, Gesundheits- sowie Rettungsdienstpersonal geimpft. Der Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Saar sende „dann innerhalb kürzester Zeit Personal der ersten Priorisierungsgruppe“.

Impfreihenfolge bundesweit geregelt

Oberstes Ziel der Terminplanung und -vergabe ist nach Ministeriumsangaben, dass alle Vakzine auch verimpft werden. In den allermeisten Fällen gelinge das, jedoch nur, wenn immer Menschen gefunden werden, die kurzfristig einen Impftermin wahrnehmen können. Ausnahmen seien in Einzelfällen möglich, wenn Impfstoff sonst verworfen werden müsse.

Die Impfreihenfolge regelt eine Bundesverordnung. In der ersten Gruppe mit der höchsten Priorität sind Menschen über 80, Pflegekräfte und Beschäftigte auf Intensivstationen, in Notaufnahmen, Palliativstationen, Rettungsdiensten und Corona-Impfzentren. Ebenfalls vorrangig geimpft werden jetzt aber auch Erzieherinnen in Kitas oder Grundschullehrer aus der Gruppe 2.

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