Kontrollen an der saarländischen Grenze (Foto: dpa/Oliver Dietze)

Quarantäne-Ausnahme für "kleinen" Grenzverkehr

  30.09.2020 | 19:13 Uhr

Für Grenzgänger aus der Großregion gilt ab Montag eine Ausnahme der Corona-Quarantäne-Regelung. Wer nicht länger als einen Tag ins Saarland einreist, muss dann nicht in Quarantäne - auch bei steigendem Infektionsgeschehen.

Die Ausnahmeregelung soll Menschen, die aus der Großregion, etwa aus Luxemburg oder Frankreich, ins Saarland wollen, einen ungehinderten Alltag ermöglichen, teilte die Staatskanzlei mit. Und zwar auch dann, wenn die Infektionszahlen stärker ansteigen. Zurzeit ist die Nachbarregion Grand Est die einzige in Frankreich, die nicht als Risikogebiet eingestuft wurde.

Für Saarländer gilt weiterhin die 72-Stunden-Regel. Wer also weniger als 72 Stunden in einem grenznahen Risikogebiet wie Luxemburg war, muss nicht in Quarantäne. Ebenso wenig Berufspendler, Menschen, die einen "triftigen Grund" für den Aufenthalt hatten, die aus Ausbildungs- und Studienzwecken in das Saarland einreisen, oder die auf der Durchreise sind.

Über dieses Thema hat auch der aktuelle bericht im SR Fernsehen am 30.09.2020 berichtet.

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