Grenzschild zu Frankreich an der alten Goldenen Bremm in Saarbrücken (Foto: imago images/Becker&Bredel)

Infektionen in Moselle und Luxemburg weiterhin rückläufig

  22.05.2021 | 16:50 Uhr

Die Corona-Fallzahlen in Frankreich und Luxemburg sind weiter rückläufig. Im saarländischen Nachbar-Département Moselle liegt die Inzidenz inzwischen bei 77,4. Frankreich wird ab Sonntag vom Hochinzidenz- zum Risikogebiet zurückgestuft.

Insgesamt 802 Neuinfektionen hat das Département Moselle zwischen dem 12. und 18. Mai verzeichnet. Die Inzidenz für diesen Zeitraum liegt bei 77,4 – damit setzt sich der seit Mitte April anhaltende Trend weiter fort, Moselle legt in der Région Grand Est am Freitag damit sogar den Bestwert vor.

Unter Landesschnitt

Die Region insgesamt kommt auf 105,4 Fälle pro 100.000 Einwohner, die landesweite Inzidenz liegt bei 119,3. Geimpft sind in Moselle inzwischen 359.192 Personen, was einer Impfquote von 35,3 Prozent entspricht.

Die Zahl der Klinikpatienten in Moselle ist am Donnerstag gegenüber dem Vortag um acht auf 282 zurückgegangen, darunter sechs Neuzugänge. Auf den Intensivstationen werden 60 Patienten behandelt, einer weniger als am Mittwoch. Drei Menschen wurden hier neu eingeliefert. Die Auslastung der Kliniken liegt bei knapp über 60 Prozent.

Insgesamt 2375 Menschen sind bisher in Moselle im Zusammenhang mit einer Coronainfektion gestorben. Am Donnerstag kamen drei Fälle neu hinzu.

Rückstufung zum Risikogebiet

Ab Sonntag wird Frankreich vom Hochinzidenzgebiet zum Risikogebiet zurückgestuft. Das hatte die Bundesregierung am Freitag beschlossen. Für Reisende führt das zu Erleichterungen. So fällt für Reisende aus Frankreich die Quarantänepflicht weg.

Allerdings müssen sie einen weniger als 72 Stunden alten negativen Coronatest vorweisen können oder genesen oder geimpft sein. Pendler müssen künftig nicht mehr alle 48 Stunden getestet werden. Diese Regelung war zwischen dem Saarland und dem Departement Moselle schon vor einiger Zeit entfallen.

Auch in Luxemburg Entspannung

In Luxemburg ist die Inzidenz zwar gegenüber Donnerstag wieder leicht auf 114,5 gestiegen, aber mit Blick auf die Tage davor lässt sich auch hier eine weitere Entspannung der Lage erkennen. 67 Neuinfektionen gab es hier am Donnerstag. 51 Menschen werden im Krankenhaus behandelt, davon acht intensivmedizinisch. Die Zahl der Verstorbenen steigt um einen Fall auf 809.

Bei den verabreichten Impfungen hat das Großherzogtum inzwischen die Marke von 304.062 erreicht, davon haben 90.771 Menschen auch bereits die zweite Dosis erhalten.

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