Schüler tragen im Unterricht Masken. (Foto: Imago/Hans Lucas/)

Moselle verschärft Corona-Maßnahmen in Grundschulen

  04.01.2022 | 13:57 Uhr

Die Präfektur Moselle verschärft angesichts steigender Corona-Fallzahlen ab sofort die Maßnahmen in den Grundschulen. Von nun an gilt dort ab der 1. Klasse eine Maskenpflicht auch im Freien.

Die 7-Tage-Inzidenz im Département Moselle liegt derzeit nach Präfekturangaben bei 937. 11,6 Prozent aller Corona-Tests sind positiv. Auf den Intensivstationen sind 85 Prozent aller Corona-Patienten nicht geimpft. Vor diesem Hintergrund hat die Präfektur das Hygieneprotokoll für die Grundschulen, die écoles primaires, ab sofort auf Stufe 3 geschaltet. Das teilte sie am Dienstag bei einem Pressegespräch in Thionville und auf ihrer Facebookseite mit.

Video [aktueller bericht, 04.01.2022, Länge: 2:14 Min.]
Die aktuellen Infektionszahlen und Klinikbelegungen

Strenge Einschränkungen

Das bedeutet, dass Schüler ab der classe préparatoire (CP), was der 1. Klasse in deutschen Grundschulen entspricht, auf dem Schulhof eine Maske tragen müssen. In den Grundschulgebäuden sollen körperliche und sportliche Aktivitäten möglichst eingeschränkt werden. Außerdem gelten ab sofort auch strenge Einschränkungen für den Betrieb in den Schulkantinen.

Die Region Grand Est verzeichnet derzeit insgesamt stark steigende Fallzahlen, die Intensivstationen der Krankenhäuser sind stark belastet. Nach den letzten verfügbaren Daten der Gesundheitsbehörde ARS vom vergangenen Freitag sind knapp 70 Prozent der Intensivbetten belegt.

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