Coronatest (Foto: SR)

Leichte Corona-Erholung in Grand Est

Axel Wagner   26.08.2021 | 12:48 Uhr

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Frankreich und der Region Grand Est ist leicht zurückgegangen. Die Belastung der Intensivstationen hat wieder zugenommen, allerdings auf niedrigem Niveau. In Luxemburg ziehen die Infektionszahlen wieder an.

In Grand Est liegt die Sieben-Tage-Inzidenz nach Angaben der regionalen Gesundheitsbehörde ARS bei 140,4, in Moselle bei 176,2 (basierend auf den Infektionszahlen vom 16. bis 22. August). Landesweit kommen in Frankreich statistisch 216,3 Infizierte auf 100.000 Einwohner.

Hotspots am Mittelmeer

Noch vergangene Woche waren die Infektionszahlen deutlich gestiegen. Das Land will die vierte Welle mit verschärften Regelungen eindämmen. Die Hotspots liegen nach wie vor an der französischen Mittelmeerküste, von wo die Region Grand Est bereits Patienten aufgenommen hat, um die dortigen Krankenhäuser zu entlasten.

Dementsprechend ist die Auslastung der Intensivstationen wieder leicht gestiegen, sie liegt jetzt bei knapp unter 20 Prozent. In Moselle werden derzeit 102 Corona-Patienten im Krankenhaus behandelt, davon zwölf auf der Intensivstation.

30 Prozent Junge geimpft

Unterdessen nehmen die Impfungen in Grand Est weiter zu. 63,4 Prozent aller Bewohner in Grand Est sind inzwischen vollständig geimpft, in Moselle sind es 62,7 Prozent (Stand: 24. August).

Auch bei den Kindern und Jugendlichen gehen die Impfungen voran. Nach den neuesten verfügbaren Zahlen der Santé Publique France sind in Grand Est 56,8 Prozent aller Zwölf- bis 17-Jährigen einmal geimpft, 30,5 Prozent haben bereits die zweite Impfung erhalten (Stand: 19. August).

Steigende Zahl in Luxemburg

In Luxemburg zeigt die Inzidenzkurve wieder leicht nach oben. Aktuell liegt die Sieben-Tage-Inzidenz bei 73,0. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums werden 22 Infizierte im Krankenhaus behandelt, fünf von ihnen müssen beatmet werden.

Premierminister Xavier Bettel hatte am Mittwoch die Luxemburger erneut dazu aufgerufen, sich impfen zu lassen. 64,55 Prozent der Bevölkerung haben inzwischen mindestens eine Dosis erhalten, 56,27 Prozent sind bereits vollständig geimpft.

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