Eine Krankenschwester schließt in einem Krankenhaus einen Behälter mit einer Probe mit einem Nasenabstrich eines Patienten, der auf das neuartige Coronavirus getestet wird. (Foto: Jean-Christophe Bott/KEYSTONE/dpa)

Erster Corona-Todesfall in Luxemburg

  14.03.2020 | 10:49 Uhr

In Luxemburg hat es den ersten Todesfall durch das Coronavirus gegeben. Nach Angaben der Regierung handelt es sich um eine 94-jährige Person, die an den Folgen der Infektion gestorben ist. Im französischen Grand Est ist die Zahl der Infektionen unterdessen weiter deutlich gestiegen.

Der Fall des verstorbenen 94-Jährigen zeige, dass vor allem ältere Menschen geschützt werden müssten, teilte die Luxemburger Regierung mit. Auch im Großherzogtum bleiben, so wie im Saarland, ab Montag die Schulen und Kindertagesstätten geschlossen. In Luxemburg sind bis Freitagabend insgesamt 38 Corona-Fälle bestätigt worden.

Deutlich mehr Infektionen in Grand Est

In der französischen Region Grand Est ist die Zahl der offiziell festgestellten Coronavirus-Fälle unterdessen um mehr als ein Drittel gestiegen. Das teilte die regionale Gesundheitsbehörde ARS mit. Demnach sind jetzt 910 Fälle bestätigt, 323 mehr als noch vor zwei Tagen. Die ARS zählt zudem insgesamt 21 Todesfälle.

Im an das Saarland angrenzenden Département Moselle hat sich die Zahl der festgestellten Erkrankten mehr als verdoppelt. Dort sind nach ARS-Angaben 114 Fälle registriert. Die weitaus meisten Patienten stammen jedoch aus dem Elsass.

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Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten vom 14.03.2020 berichtet.

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