Ein Klempner repariert einen Wasserhahn (Foto: pixabay)

Landesregierung: Handwerker nur im Notfall rufen

  23.03.2020 | 08:06 Uhr

Die Landesregierung rät im Kampf gegen das Coronavirus dazu, nicht dringend benötigte Handwerker-Aufträge zu verschieben. Zwar dürften Handwerker trotz Ausgangsbeschränkungen weiterhin außerhalb ihrer eigenen Räume tätig sein, das aber möglichst nur bei Notfall-Arbeiten.

Der plötzliche Wasserschaden, die defekte Heizung oder die kaputte Toilette: Für solche und ähnliche Notfälle braucht es schnelle Hilfe vom Handwerker – und die soll es auch weiterhin geben. Bei anderen Aufträgen aber, die nicht zwingend sofort erledigt werden müssen, ist der Rat der Regierung eindeutig: Möglichst auf einen späteren Zeitpunkt verschieben.

Ähnliches gilt für Dienstleitungen etwa von Putzhilfen im eigenen Haushalt. Auch sie sollten derzeit nur Arbeit gebeten werden, wenn es unbedingt nötig ist.

Bereits geplante Wohnungsumzüge dürfen nach Angaben der Landesregierung grundsätzlich durchgeführt werden. Wenn der Umzug jetzt erfolgt, sollte beachtet werden, dass es nicht zu Gruppenbildungen kommt und ausreichend Abstand zueinander eingehalten wird. Außerdem sollte umsichtig im direkten Kontakt der mitwirkenden Personen umgegangen und die Hygieneregeln beachtet werden. Die Landesregierung rät aber dazu, den Umzug, wenn möglich, zu verschieben.  

Auch Kinder müssen Kontakte vermeiden

Diese Hinweise sind Teile einer langen Liste mit Fragen und Antworten zum Verhalten während der Corona-Krise. Die Landeregierung hat diese Liste auf der Internetseite corona.saarland.de veröffentlicht.

Nochmal deutlich gemacht wird auf den Seiten der Landesregierung auch, dass Kinder nicht mit Kindern aus anderen Familien spielen sollen. "Auch wenn die Kinder wegen des Schulausfalls nun die meiste Zeit daheim verbringen, ist dies leider nicht möglich. Kontakte zu Menschen außerhalb des eigenen Hausstands sollen auf ein Minimum reduziert werden sollen. Dies gilt für alle Altersstufen."

Über dieses Thema hat auch die SR 3-Rundschau am 23.03.2020 berichtet.

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