Symbolbild: Mensa Uni Saar (Foto: SR / Felix Schneider)

Keine neuen Semesterverträge für Mitarbeiter des Studentenwerks

  08.07.2020 | 16:23 Uhr

Die Coronapandemie und der zurückgefahrene Präsenz-Lehrbetriebes an der Saar-Uni hat auch starke Auswirkungen auf der Verpflegungsbetriebe der Universität. So erhalten laut dem Studentenwerk 15 Saison-Arbeitskräfte keine neuen Verträge. In den Wohnheimen kommt es zudem vermehrt zu Leerständen.

Verwaiste Campusse, leere Hörsäle, zahlreiche Online-Vorlesungen: Die Corona-Krise hat auch das Leben an den Universitäten nachhaltig verändert. Und nicht nur für die Studenten.

Auch für die Verpflegungsbetriebe und ihre Beschäftigten sind die ausbleibenden Präsenzveranstaltungen eine große Herausforderung. So sind laut dem Studentenwerk an der Saar-Uni im Juni 2020 nur lediglich 13.000 Essen in der Mensa verkauft worden. Zum Vergleich: Im Juni 2019 waren es noch rund 52.000 Essen.

Personalabbau nicht ausgeschlossen

Die stark zurückgegangene Nachfrage wirkt sich auch auf die Beschäftigungsstruktur aus. So erhalten zum kommenden Wintersemester die 15 Semesterbeschäftigten des Studentenwerks keine neuen Verträge mehr. Nach Angaben von der Geschäftsführerin des Studentenwerks, Anne-Marie Oswald, sind die Saisonkräfte überwiegend als Küchenhilfskräfte im Einsatz.

Betriebsbedingte Kündigungen bei den Festangestellten habe es noch nicht gegeben. Allerdings sei aktuell für viele Mitarbeiter Kurzarbeit vereinbart worden. „Falls es notwendig werden sollte, werden wir - wie andere Studentenwerke im Bundesgebiet auch - gezwungen sein Personal abzubauen. Dies werden wir aber in einem sozialverträglichen Rahmen tun“, so Oswald.

Leerstände in den Wohnheimen

Die Corona-Krise mache sich zudem auch bei den Belegungszahlen in den Studentenwohnheimen bemerkbar. So komme es vermehrt zu Leerständen. Seien vor einem Jahr lediglich 16 Betten nicht belegt gewesen, sind aktuell mehr als 100.

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