Eine Fachkraft zieht in Luxemburg eine Spritze mit Corona-Impfstoff auf. (Foto: picture alliance/ATP photo agency/Ernst Jean-Claude)

Infektionen gehen in Moselle und Luxemburg zurück

Axel Wagner   07.05.2021 | 16:41 Uhr

Im Département Moselle und in Luxemburg stehen die Zeichen derzeit auf Entspannung: Wie in ganz Grand Est sinkt auch hier die Inzidenzzahl weiter. Auch die Auslastung der Krankenhäuser in Moselle ist weiter gesunken, die Impfkampagne macht Fortschritte. Auch im Großherzogtum sinken die Zahlen seit Monatsbeginn spürbar.

Nach den neusten Zahlen der regionalen Gesundheitsbehörde ARS Grand Est vom Freitag liegt die Sieben-Tage-Inzidenz im Département Moselle derzeit bei 134,6. Bei Personen über 65 Jahre liegt sie bei 68. 176 Neuinfektionen gab es am Donnerstag, nach 188 am Mittwoch.

Deutlich unter Landesschnitt

Damit setzt sich der Mitte April eingesetzte Trend weiter fort, auch in den Krankenhäusern, deren Auslastung wieder knapp unter die 100-Prozent-Marke gefallen ist. Am Donnerstag wurden 463 Patienten klinisch behandelt, fünf weniger als am Vortag. Auf der Intensivstation lagen 116 Patienten, vier weniger als am Mittwoch. Die Zahl der infolge einer Corona-Infektion Verstorbenen in Moselle stieg am Donnerstag um sechs auf 2319.

Die Positivrate liegt in Moselle aktuell bei 3,3 pro 100.000 Einwohner. Damit liegt Moselle unter dem Grand Est-Durchschnitt von 4,8 und deutlich unter dem Landesschnitt von 6,5. Bei den über 65-Jährigen kommen auf 100.000 Einwohner rechnerisch 2,4 positiv Getestete.

Auch in Luxemburg Entspannung

In Luxemburg lag die Sieben-Tage-Inzidenz nach Behördenangaben am Freitag bei 155,8. Auch im Großherzogtum zeigt der Trend seit Mitte April nach unten, wobei die Entwicklung erst Anfang Mai an Fahrt aufgenommen hat. 162 Neuinfektionen waren am Mittwoch zu verzeichnet worden, nach 187 am Dienstag. Im Krankenhaus behandelt werden, Stand Donnerstag, 86 Corona-Patienten, davon 33 auf der Intensivstation. Die Zahl der Verstorbenen steigt um einen Fall auf 801.

Auch die Impfungen in beiden Nachbarregionen laufen weiter. Mittlerweile haben 27,2 Prozent der Einwohner des Départements Moselle ihre erste Impfung erhalten, 281.308 Menschen. Die Zweitimpfung wird hier nicht gesondert ausgewiesen. In Luxemburg sind inzwischen 160.427 Erst- und 59.824 Zweitimpfungen verabreicht. Die Impfquote liegt hier bei 25,63 Prozent für die Erst- und 9,56 Prozent für die Zweitimpfungen.

Sowohl Frankreich als auch Luxemburg hatten erst kürzlich Lockerungen ihrer Corona-Schutzmaßnahmen angekündigt. An der Grenze des Saarlandes zu Moselle soll außerdem ab Donnerstag die Testpflicht für Grenzgänger wegfallen.

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