Ein Jugendlicher wird in einem Impfzentrum in Frankreich gegen das Coronavirus geimpft. (Foto: dpa/picture alliance/abaca/Berzane Nasser)

Mehr als 50 Prozent der jungen Franzosen einmal geimpft

Axel Wagner   18.08.2021 | 16:14 Uhr

In Frankreich haben inzwischen mehr als 50 Prozent aller Zwölf- bis 17-Jährigen ihre erste Impfdosis. Das hat ein Regierungssprecher am Mittwoch mitgeteilt. In Grand Est sind knapp 52 Prozent aus dieser Altersgruppe einmal geimpft. Im Saarland sind es deutlich weniger.

Nach Angaben der staatlichen französischen Gesundheitsorganisation Santé Publique waren am 15. August in Frankreich landesweit 53 Prozent aller Zwölf- bis 17-Jährigen mindestens einmal geimpft. 28 Prozent haben bereits die zweite Impfung erhalten.

Auch in Grand Est mehr als die Hälfte

Regierungssprecher Gabriel Attal sagte am Mittwoch dem französischen Sender BFMTV, die Impfbereitschaft bei französischen Jugendlichen sei hoch. Viele ließen sich zusammen mit ihrer Familie impfen.

In Grand Est sieht die Situation ähnlich aus. In ihrem Bericht für die Region gibt die Santé Publique für die Altersgruppe der Zwölf- bis 17-Jährigen eine Erstimpfungsquote von 51,9 Prozent an (Stand: 9. August). Die Quote der komplett Geimpften liegt demnach bei 25,2 Prozent. In Frankreich können sich Jugendliche ab zwölf Jahren seit dem 15. Juni in den Impfzentren mit Biontech oder Moderna impfen lassen.

Deutschland deutlich dahinter

In Deutschland haben bisher nach RKI-Angaben erst 25,1 Prozent der Jugendlichen eine erste Impfdosis erhalten, 16 Prozent sind bereits vollständig geimpft. Das Saarland liegt dabei mit 26,3 Prozent Erst- und 13,5 Prozent Zweitimpfungen im oberen Bereich. Die Ständige Impfkommission (Stiko) hatte eine Impf-Empfehlung für alle ab zwölf erst nach einer langwierigen Debatte ausgesprochen.

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