Geldbörse mit Banknoten (Foto: picture alliance/Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa)

Viele Betrugsversuche bei Coronahilfen

Thomas Gerber   24.12.2020 | 15:44 Uhr

Bei den Coronahilfen hat es im Saarland offenbar massive Betrügereien gegeben. 210 Strafverfahren sind bislang wegen Subventionsbetruges eingeleitet worden, teilte die Staatsanwaltschaft dem SR mit. Es geht um eine Schadenssumme von fast 1,3 Millionen Euro.

In rund 130 Fällen ist laut Staatsanwaltschaft eine Strafanzeige des Wirtschaftsministeriums Grundlage der Verfahren, in gut 70 Fällen liegen Geldwäscheverdachtsanzeigen von Kreditinstituten vor und in vier Fällen Anzeigen von Jobcentern.

Durch die zu Unrecht beantragten Hilfen ist dem Staat ein Schaden von fast 1,3 Millionen Euro entstanden. Davon wurden bislang lediglich rund 185.000 Euro sichergestellt.

Bereits Haftstrafen verhängt

Im Saarland hat es bereits Haftstrafen nach Subventionsbetrug bei den Coronahilfen gegeben.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 24.12.2020 berichtet.

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