Coronazahlen Frankreich-Luxemburg (Foto: dpa/MAXPPP | Frantz Bouton)

Corona in Grand Est weiter auf dem Rückzug

Axel Wagner / Mit Informationen von Lisa Huth   21.09.2021 | 13:36 Uhr

Die Corona-Zahlen im lothringischen Département Moselle gehen weiter zurück. Auch die Zahl der Krankenhauspatienten ist im Vergleich zur Vorwoche leicht gesunken, bleibt aber auf hohem Niveau. Die Lage in Luxemburg bleibt unverändert.

In der französischen Nachbarregion des Saarlandes stehen die Zeichen weiter auf Entspannung, zumindest teilweise. Das zeigen die Zahlen der regionalen Gesundheitsbehörde ARS Grand Est. Lag die Sieben-Tage-Inzidenz im Département Moselle vor vier Wochen noch bei 189,2, so ist sie jetzt auf 86,3 gesunken (Zeitraum 11. bis 17. September). Ganz Grand Est liegt mit 70,3 unter dem frankreichweiten Wert von 75,5.

Die Großregion im Überblick

Die Hospitalisierungsrate in Grand Est bleibt dagegen stabil. Diesen Sommer lag sie zeitweise über 500, aktuell werden 480 Patienten im Krankenhaus behandelt – darunter 115 in Moselle.

Kaum Veränderungen in Kliniken

Die Auslastung der Intensivstationen hat sich gegenüber der Vorwoche nicht wesentlich verändert, sie liegt weiter bei um die 20 Prozent. In der ganzen Region Grand Est müssen derzeit 101 Patienten intensivmedizinisch betreut werden, in Moselle sind es 31 (Stand 19. September).

Im Département sind inzwischen 69,1 Prozent der Bevölkerung doppelt geimpft, bei den Erstimpfungen sind es 72,4 Prozent. Für die Region Grand Est gibt die ARS eine vollständige Impfquote von 70,4 Prozent an (Erstimpfung: 73,6 Prozent).

Jugendliche holen weiter auf

Auch die Impfungen von Zwölf- bis 17-Jährigen macht Fortschritte. Die staatliche Gesundheitsorganisation Santé Publique France, die einmal wöchentlich auch die Impfquoten für die einzelnen Altersgruppen in Grand Est veröffentlicht, nennt hier 59,1 Prozent als vollständig geimpft (Stand 17. September).

Die Zahl der Verstorbenen in Grand Est wurde von den Behörden unterdessen nach unten korrigiert. 10.371 Menschen sind demnach infolge einer Corona-Infektion verstorben.

Luxemburg stagniert

Weitgehend unverändert ist die Lage in Luxemburg. Die Impfquote im Großherzogtum liegt inzwischen bei 65,1 Prozent. Seit Mitte Juli macht sich offenbar auch hier Impfmüdigkeit bemerkbar. Die Inzidenz, aktuell bei 85,4, stagniert seit fast vier Wochen.

Die Zahl der aktuell Infizierten ist zwar seit Anfang Juli wieder gestiegen, bewegt sich aber auf niedrigem Niveau. Stand Sonntag waren in Luxemburg 1039 Personen mit dem Coronavirus infiziert.

Artikel mit anderen teilen


Push-Nachrichten von SR.de
Benachrichtungen können jederzeit in den Browser Einstellungen deaktiviert werden.

Datenschutz Nein Ja