Eine Fachkraft zieht in Luxemburg eine Spritze mit Corona-Impfstoff auf. (Foto: picture alliance/ATP photo agency/Ernst Jean-Claude)

Steigende Fallzahlen in Luxemburg

  01.09.2021 | 18:46 Uhr

Bei unseren Nachbarn in Frankreich sind die Corona-Zahlen in der vergangenen Woche weiter zurückgegangen. Luxemburg dagegen verzeichnet eine höhere Inzidenz und auch mehr Krankenhauspatienten.

Mit Stand vom Dienstag werden im Großherzogtum Luxemburg 25 Corona-Patienten im Krankenhaus behandelt, sieben von ihnen müssen beatmet werden. Gegenüber der Vorwoche sind die Zahlen somit leicht gestiegen, auch die Sieben-Tage-Inzidenz. Sie liegt aktuell bei 85,7.

Von den Neuinfizierten sind laut dem Wochenbericht des Luxemburger Gesundheitsamtes, der Santé, 78,9 Prozent nicht geimpft (Zeitraum 23. bis 29. August). 114 Neuinfizierte haben eine komplette Impfung erhalten, das entspricht 21,1 Prozent.

PCR-Tests kostenpflichtig

Neue Todesfälle im Zusammenhang mit einer Coronainfektion gab es in Luxemburg dagegen nicht. Premierminister Xavier Bettel führt das auch auf den Impffortschritt zurück. 66,2 Prozent aller Luxemburger haben bisher mindestens eine Corona-Impfung bekommen, 57,9 Prozent sind bereits vollständig geimpft.

Luxemburg hat am Mittwoch ein neues Covid-Gesetz verabschiedet. Es sieht unter anderem die 3G-Regel für Krankenhausbesuche vor – Besucher müssen geimpft, getestet oder genesen sein. PCR-Tests sollen außerdem ab 15. September in Luxemburg kostenpflichtig werden.

Sinkende Zahlen in Grand Est

In der französischen Region Grand Est sind die Corona-Fallzahlen weiter zurückgegangen. Die regionale Gesundheitsbehörde ARS Grand Est gab am Mittwoch eine Sieben-Tage-Inzidenz von 130,2 an (Messzeitraum 21. bis 27. August). Im Département Moselle liegt die Inzidenz bei 148,9 – ein deutlicher Rückgang.

497 Patienten werden in Grand Est nach letztem Stand im Krankenhaus behandelt, davon 99 intensivmedizinisch. In Moselle befinden sich 101 Corona-Patienten im Krankenhaus, 23 von ihnen auf der Intensivstation. Die Auslastung der Intensivstationen, die von der Behörde ebenfalls angegeben wird, ist auf knapp über 20 Prozent angestiegen.

71,7 Prozent der Bewohner von Grand Est haben inzwischen mindestens eine Impfdosis erhalten, 65,7 Prozent gelten als komplett geimpft. In Moselle liegt die Quote bei den Erstimpfungen bei 70,6 Prozent, bei den vollständig Geimpften sind es nach letztem Stand 64,9 Prozent.

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