Schulbeginn in Frankreich am 2. September. Sowohl in Frankreich als auch in Luxemburg hat die Schule wieder angefangen. (Foto: Imago/Xinhua)

Erholung bei Corona-Zahlen in Grand Est

Axel Wagner   16.09.2021 | 12:10 Uhr

Die Corona-Fallzahlen sind in der Region Grand Est weiter rückläufig. Das Département Moselle hat jedoch weiter die höchste Inzidenz der Region. Die Auslastung der Intensivstationen hat sich bei rund 20 Prozent stabilisiert. In Luxemburg stagniert die Zahl der Infektionen bei einer Inzidenz um 90.

Landesweit ist die Zahl der Intensivpatienten am Mittwoch in Frankreich nach Medienberichten erstmals unter 2000 gesunken. Für Grand Est meldete die regionale Gesundheitsbehörde am Mittwoch 14 Intensivpatienten, darunter neun in Moselle. Insgesamt werden nach letztem Stand (Montag) 492 Corona-Infizierte im Krankenhaus behandelt, vier davon im saarländischen Nachbardepartement.

Die Region im Überblick

Deutlicher Rückgang

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist in Grand Est in den vergangenen zwei Wochen deutlich zurückgegangen. Für den Zeitraum vom 6. bis 12. September liegt sie bei 90,2 in der Region. Den höchsten Wert hier erreicht das Département Moselle mit 110,7.

Die Zahl der Menschen, die sich gegen das Coronavirus impfen lassen, ist weiter gestiegen. Mit einer Quote von 70,0 Prozent vollständig Geimpfter liegt Grand Est sogar leicht über dem Landesschnitt (63,5 Prozent).

Impfquote bei Jugendlichen steigt

Auch die Jugendlichen holen bei der Impfung langsam auf, wie die nationale Gesundheitsorganisation Santé Publique France mitteilt. In ihrem Bericht für die Region Grand Est vom 10. September heißt es, inzwischen seien 55,4 Prozent der Zwölf- bis 17-Jährigen komplett geimpft. Bei den 18- bis 49-Jährigen sind es demnach 84,9 Prozent. Seit Mittwoch gilt außerdem im Gesundheitswesen in Frankreich eine umstrittene Impfpflicht.

Luxemburg beendet Massentests

In Luxemburg, wo gerade die Schule wieder begonnen hat, liegt die Impfquote bei den Zwölf- bis 18-Jährigen bei mindestens 50 Prozent. Das teilte Bildungsminister Claude Meisch Medienberichten zufolge mit. Bald sollen auch Impfungen in den Schulen möglich sein.

Landesweit liegt die Impfquote im Großherzogtum derzeit bei 64,9 %. Die Sieben-Tage-Inzidenz stagniert seit zwei Wochen bei Werten um 90, aktuell liegt sie bei 85,2. Unterdessen hat das Land seine Massentests (Large Scale Testing) am Mittwochabend beendet. Damit gibt es in Luxemburg keine kostenlosen PCR-Tests ohne Rezept mehr, die acht Teststationen des Landes werden geschlossen.

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