Polizeikelle mit dem Grenzchild der Bundesrepublik Deutschland am Genzübergang (Foto: dpa/Uli Deck)

Grenzgänger brauchen Formulare

  18.03.2020 | 21:20 Uhr

Wer in Frankreich wohnt, aber im Saarland arbeitet, braucht zwei Formulare: Eines für die Bundespolizei, eines für die französischen Behörden. Denn in Frankreich herrscht Ausgangssperre. Auch für Luxemburg gibt es ein neues Formular.

Wer in der Nachbarregion Grand Est unterwegs ist, braucht derzeit für die französischen Behörden das Formular "Justificatif de Déplacement Professionel". Es muss vom Arbeitgeber ausgefüllt werden. Darauf weisen Europaminister Peter Strobel (CDU) und Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger (SPD) hin.

Das Formular steht hier zum Download bereit: http://www.moselle.gouv.fr/Actualites/Attestation-de-deplacement-derogatoire

Hintergrund ist die Ausgangssperre, die in Frankreich seit Dienstag gilt. Die Menschen in Frankreich dürfen das Haus nur noch in wichtigen Fällen verlassen. Etwa, um zur Arbeit zu gehen, wenn zuhause arbeiten nicht möglich ist, um zum Arzt zu gehen, oder um Einkäufe zu erledigen. Die französische Regierung will so gegen die Ausbreitung des Coronavirus vorgehen.

Formulare auch für Luxemburg

Auch für die Bundespolizei müssen Grenzpendler ein Formular mitführen. Die Landesregierung stellt es für Pendler nach Frankreich und Luxemburg hier zum Download zur Verfügung: https://www.saarland.de/254260_254341.htm

Die Luxemburger Polizei hat seit Mittwochabend ebenfalls ein neues Formular fürs Pendeln über die Grenze ausgegeben. Es kann hier heruntergeladen werden: https://gouvernement.lu/dam-assets/documents/actualites/2020/03-mars/Zertifikat-Berufspendler-Nachweis-Notwendigkeit-Grenzuebertritt.pdf

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