Bundespolizei Saarbrücken  (Foto: Vincent Voegtlin -dpa/ Report)

SNCF streicht Zubringer zwischen Forbach und Saarbrücken

Lisa Huth   14.11.2020 | 15:52 Uhr

Die französische Bahn SNCF hat einen großen Teil der Zubringerzüge zwischen Forbach und Saarbrücken eingestellt. Grund ist die Ausgangssperre während der zweiten Welle der Corona-Pandemie in Frankreich.

Nach Angaben eines Sprechers ist dies nicht erst seit diesem Wochenende der Fall, sondern wahrscheinlich seit dem Beginn der zweiten Ausgangssperre Anfang November. Das Passagieraufkommen habe wegen des so „confinement“ in Frankreich deutlich nachgelassen.

Vor allem abends und morgens Ausfälle

Im Einzelnen fällt samstags die Hälfte der Zubringerzüge aus (neun von 18), sonntags fast die Hälfte (sechs von 16), und in der Woche fahren nur 28 von 36 Zügen zwischen Forbach und Saarbrücken. Eine genaue Übersicht können Sie hier als PDF herunterladen (Angaben stammen von der SNCF).

Von den Streichungen betroffen sind vor allem Züge abends und am frühen Morgen, aber auch tagsüber fahren eine Reihe von Zügen nicht.

Auch Verbindung nach Metz betroffen

Auch auf den Strecken Forbach-Metz und Saargemünd-Metz verkehren nicht alle Züge. Die Strecke von Saargemünd nach Straßburg wird laut SNCF aber regulär bedient.

Wer ein Abo habe, werde automatisch informiert, so der SNCF-Sprecher, wer die Alarmfunktion in seiner SNCF-App auf dem Handy eingeschaltet habe, ebenfalls. Außerdem gebe es Aushänge in den Bahnhöfen.

Die genannten Züge fallen voraussichtlich bis zum Ende der Ausgangssperre in Frankreich aus. Diese ist bis Anfang Dezember verlängert worden.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten vom 14.11.2020 berichtet.

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