Eine Bedienung trägt in einer Kneipe ein Tablett mit Getränken. (Foto: dpa)

Gastgewerbe beklagt Umsatzrückgang durch Corona

  06.03.2020 | 15:54 Uhr

Bei den saarländischen Hotels und Gaststätten machen sich die Folgen des Coronavirus bereits deutlich bemerkbar. Nach einer Umfrage des Hotel- und Gaststättenverbandes Dehoga verzeichnen rund Dreiviertel der Betriebe Umsatzeinbußen. Der Dehoga fordert deshalb von Bund und Land schnelle Hilfen und Fördermaßnahmen für die Branche.

Der Umsatzrückgang beträgt laut Dehoga saarlandweit im Schnitt rund 66.000 Euro (minus 29 Prozent). Das habe eine Blitzumfrage unter rund 500 saarländischen Betrieben aus dem Gastgewerbe ergeben. „Für Hotels, Caterer und Restaurants sind das massive Verluste, die nicht zu kompensieren sind", sagte die saarländische Dehoga-Präsidentin Gudrun Pink.

Die Gewerkschaft fordert von der Landesregierung und den saarländischen Bundespolitikern, sich zum Koalitionsausschuss der Großen Koalition am Sonntag für ein umfassendes Maßnahmenpaket einzusetzen, um die Folgen für das Gewerbe abzufangen. Neben Liquiditätshilfen sollten nach Vorstellung des Dehoga bis zum Ende der Pandemie die Regelungen für Kurzarbeitergeld geändert werden. Generell fordert der Dehoga einen reduzierten Umsatzsteuersatz für Essen.

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Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 06.03.2020 berichtet.

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