Eine Einkaufsstraße im Zentrum von Caen in der Normandie (Foto: IMAGO/NurPhoto)

Diese Regeln gelten beim Aufenthalt in Frankreich

Lisa Huth / Onlinefassung: Axel Wagner   27.07.2021 | 13:27 Uhr

In Corona-Zeiten ändern sich fast täglich die Informationen über Regeln. Das gilt auch für Frankreich. Den SR haben viele Fragen von saarländischen Touristen erreicht, die nach Frankreich in Urlaub fahren wollen. SR-Reporterin Lisa Huth fasst die jüngsten Entscheidungen zusammen.

Zunächst muss unterschieden werden zwischen dem Eintritt auf französisches Gebiet und dem Aufenthalt, teilte die Präfektur Moselle bei einer Pressekonferenz mit. Wer älter als zwölf Jahre ist und nach Frankreich einreist, aber nicht geimpft oder genesen ist, muss einen PCR-Test oder einen Antigen-Schnelltest vorlegen, der nicht älter als 72 Stunden ist.

Ausnahmen für Grenzverkehr bleiben

Am Urlaubsort selbst müssen laut Präfektur alle ab 18 Jahren einen Test vorlegen, sofern sie nicht geimpft oder genesen sind, wenn sie in ein Restaurant, Kino oder Einkaufszentrum wollen bzw. Langstrecken mit dem Zug oder Bus fahren. Ab dem 30. September gilt diese Regelung für alle ab zwölf Jahren.

Für den Grenzraum zwischen Saarland und Lothringen gilt weiterhin die 30 Kilometer/24-Regel: Niemand muss den Test vorlegen, wenn er nach Frankreich einreist. Aber: Wie alle Franzosen ab 18 Jahren müssen auch Saarländerinnen und Saarländer einen Test vorlegen, wenn sie etwa in Einkaufszentren oder ins Restaurant wollen.

Bis zu 3750 Euro Strafe

Wer sich nicht an die Regeln hält, muss mit einer Strafe von 135 Euro rechnen. Wird jemand dreimal innerhalb von 30 Tagen erwischt, dem drohen sechs Monate Haft und eine Strafe von 3750 Euro.

Für Geimpfte und Genesene reicht es, den QR-Code auf dem Papier oder Handy vorzuweisen. Dabei können auch die deutschen Apps, CovPass und die Corona-Warn-App genutzt werden.

Corona-Regeln bei Reisen nach Frankreich
Audio [SR 1, (c) Isabelle Tentrup, 27.07.2021, Länge: 02:41 Min.]
Corona-Regeln bei Reisen nach Frankreich

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 27.07.2021 berichtet.

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