Ein Kneipenwirt zapft in einer Gaststätte Bier. (Foto: picture alliance/dpa | Christoph Soeder)

St. Wendeler Corona-Cluster mit Omikron

Thomas Gerber / Onlinefassung: Axel Wagner   06.01.2022 | 11:21 Uhr

Das Corona-Cluster in den beiden St. Wendeler Jugendlokalen ist offenbar auf die hoch ansteckende Omikron-Variante zurückzuführen. Sie wurde in mehr als der Hälfte der inzwischen 70 Fälle nachgewiesen. Ob es Zusammenhänge zum Ausbruch am Wendalinum-Gymnasium gibt, ist noch unklar.

Der Verdacht scheint sich zu bestätigen: Die am Samstag bekannt gewordenen Corona-Infektionen in den beiden St. Wendeler Kneipen sind auf die hoch ansteckende Omikron-Variante zurückzuführen. Dies geht aus den aktuellen Zahlen des Gesundheitsamts hervor.

Omikron war Auslöser

Demnach hat sich die Zahl der Infizierten seit Dienstag zwar nur noch leicht um drei auf jetzt 70 erhöht. Zugleich zeigen aber die inzwischen vorliegenden Ergebnisse der Sequenzierungen, dass die Omikron-Variante vermutlich Auslöser des Infektionsgeschehens war.

Die hoch ansteckende Variante konnte in mehr als der Hälfte der Fälle nachgewiesen werden. Sie wurde in 41 der 70 positiven PCR-Tests festgestellt.

Milde oder keine Symptome

Die von der Ausbruchswelle betroffenen Personen zeigen bislang allenfalls milde oder auch gar keine Symptome. Sie hatten sich am Abend des zweiten Weihnachtsfeiertages in zwei benachbarten Lokalen in der St. Wendeler Innenstadt aufgehalten und offenbar auch dort infiziert.

Danach sollen einige der Gäste noch in andere Lokale weitergezogen sein. Das Gesundheitsamt schließt nicht aus, dass es auch dort noch zu Ansteckungen gekommen sein könnte.

Ob unter den infizierten Kneipengästen auch Schüler des Wendalinum-Gymnasiums sind, ist derzeit noch unklar. Dort waren am Dienstag nach Ferienende 19 Schüler wegen eines positiven Cornatests nicht zum Unterricht erschienen.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten vom 05.01.2022 berichtet.

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