CISPA-Helmholtz-Zentrum für Informationssicherheit, Saarbrücken (Foto: picture alliance / Oliver Dietze/dpa | Oliver Dietze)

50-Millionen-Fonds soll Start-Ups unterstützen

Peter Sauer / Onlinefassung: Sandra Schick   17.03.2022 | 17:07 Uhr

Ein neuer Fonds soll Start-Up-Unternehmen des CISPA Helmholtz-Zentrums in Saarbrücken künftig mit Risikokapital versorgen. Der Fonds hat ein Volumen von 50 Millionen Euro. Damit sollen Ausgründungen aus dem CISPA-Forschungsumfeld im Bereich Cybersicherheit unterstützt werden.

Für Start-Ups des CISPA Helmholtz-Zentrum für Informationssicherheit in Saarbrücken wird ein Fonds in Höhe von 50 Millionen Euro aufgesetzt. CISPA-Gründungsdirektor Michael Backes sagte dem SR, dieser Fonds sei einer der letzten ganz großen Bausteine auf dem Weg, den Strukturwandel im Saarland zu gestalten.

Vorbild Sillicon Valley

Mit dem Risikokapital könnten in den kommenden Jahren Ausgründungen aus dem CISPA-Forschungsumfeld im Bereich Cybersicherheit finanziert werden – ganz nach dem Vorbild des Sillicon Valley in den USA.

Der Fonds mit der beeindruckenden Höhe von 50 Millionen Euro unterstreiche das enorme wirtschaftliche und gesellschaftliche Potenzial der Forschung am Zentrum.

Geld von Privatanlegern und Institutionen

Aufgelegt wird der Fonds vom international aktiven Nachhaltigkeitsfond Sustainable & Invest GmbH mit Sitz in Frankfurt. Laut Backes stammt das Geld von vermögenden Privatanlegern und institutionellen Anlegern und werde ausschließlich für CISPA-Start-Ups verwendet.

Über dieses Thema berichten auch die SR-Hörfunknachrichten am 17.03.2022.

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