Tobias Hans vor dem Werkstor von Dillinger (Foto: Karin Mayer)

Hans fordert finanzielle Hilfen für Stahlunternehmen

Karin Mayer   30.09.2019 | 07:17 Uhr

Die CDU Saar verteilt seit den frühen Morgenstunden Flugblätter am Werkstor von Dillinger. Die Landespolitiker erklären sich solidarisch mit den Stahlbeschäftigten.

Hans: "Stahlindustrie gehört zur DNA des Saarlandes"
Audio [SR 3, Karin Mayer, 30.09.2019, Länge: 05:56 Min.]
Hans: "Stahlindustrie gehört zur DNA des Saarlandes"

Der Jobabbau in der Stahlindustrie treffe das Saarland hart, so Ministerpräsident Tobias Hans. Die Stahlindustrie gehöre zur DNA des Saarlandes. Es dürfe nicht passieren, dass die Jobs ins Ausland abwanderten, damit sei dem Klimaschutz ein Bärendienst erwiesen. Die CDU Saar fordert deshalb ein massives Investitionsprogramm und ein SOS Paket für die Stahlindustrie aus Brüssel und Berlin. Es wird für die Umstellung auf CO2-neutrale Produktion gebraucht.

Am Vormittag findet in Dillingen eine Belegschaftsversammlung statt. Der Betriebsrat informiert die Beschäftigten dann über die Sparpläne. Vorher protestieren die Beschäftigten gegen den Abbau von 1500 Jobs in den Stahlunternehmen. Die Stahlindustrie will zudem 1000 Arbeitsplätze auslagern, und die Kosten um 250 Millionen Euro senken.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten vom 30.09.2019 berichtet.

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