Krankenhäuser im Saarland: Caritas Klinik auf dem Rastpfuhl in Saarbrücken (Foto: Pasquale D’Angiolillo)

Caritas-Klinik vergrößert Notaufnahme

mit Informationen von Steffani Balle   07.02.2020 | 18:00 Uhr

Die Caritas-Klinik St. Theresia auf dem Rastpfuhl in Saarbrücken bekommt eine größere Notaufnahme. Bis zu 40.000 Patienten sollen dort pro Jahr versorgt werden können. Am Freitag fand der offizielle Spatenstich statt.

Der Ausbau der Notaufnahme in der Caritas-Klinik St. Theresia soll außer mehr Platz auch eine räumliche Trennung von akuten Notfall-Patienten und einbestellten ambulanten Patienten bringen. Derzeit wird beides über die Ambulanzen abgewickelt.

Im neuen Trakt sollen Empfang, Bereitschaftsdienstpraxis der Kassenärzte, Notfallversorgung und Fachärzte in unmittelbarer Nachbarschaft untergebracht werden. Die neue Notaufnahme erfüllt damit die von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) derzeit vorgegebenen Anforderungen an ein Notfallzentrum. Einzelheiten dazu werden gerade noch vom Gemeinsamen Bundesausschuss der Ärzte und Krankenkassen ausgearbeitet.

Hochfrequentiertes Krankenhaus

Die neue Notaufnahme auf dem Rastpfuhl wird mit Baukosten von 7,5 Millionen Euro veranschlagt, wovon das Land nach Auskunft von Gesundheitsministerin Monika Bachmann (CDU) mehr als 4,9 Millionen Euro trägt. Im ersten Quartal 2021 soll die neue Notaufnahme laut Saarbrücker Zeitung den Betrieb aufnehmen.

"Das Caritas Klinikum Saarbrücken ist eines der am stärksten frequentierten Krankenhäuser für Notfälle im Saarland. Gerade hier müssen wir garantieren, dass die Notaufnahme zukünftig auf dem neusten Stand ist. Die derzeitigen räumlichen und organisatorischen Gegebenheiten lassen eine adäquate, zeitgemäße Patientenversorgung kaum mehr zu", erklärte Staatssekretär Stephan Kolling (CDU).

Mit weiteren 500.000 Euro fördert das Gesundheitsministerium zusätzlich die Verbesserung des Brandschutzes sowie den Umbau der Krankenhausapotheke zur Herstellung von medizinischen Substanzen in der Caritas-Klinik St. Theresia. Damit stehen laut Ministerium insgesamt 5,9 Millionen Euro an Fördergeldern zur Verfügung.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 08.02.2020 berichtet.

Artikel mit anderen teilen


Push-Nachrichten von SR.de
Benachrichtungen können jederzeit in den Browser Einstellungen deaktiviert werden.

Datenschutz Nein Ja