Busreiseunternehmen in der Corona-Krise (Foto: SR)

Busunternehmen wollen Geld vom Bund

  15.06.2020 | 17:22 Uhr

Zwölf saarländische Busunternehmen wollen sich am Mittwoch an einer Demonstrationsfahrt der deutschen Busreiseveranstalter nach Berlin beteiligen. Sie fordern vom Bund finanzielle Entschädigungen in der Coronakrise.         

16 Busse von zwölf saarländischen Busunternehmen sollen am Mittwoch vor das Brandenburger Tor in Berlin vorfahren. Das hat der Landesverband Verkehr Saarland dem SR bestätigt. Insgesamt werden rund 1000 Fahrzeuge zu der Kundgebung erwartet.

Wenige Buchungen

Der Vorsitzende des Landesverbandes Verkehrsgewerbe, Hartwig Schmidt, sagte, dass durch die Coronakrise viele Unternehmer in ihrer Existenz bedroht seien. Er forderte zudem ein einheitliches Hygienekonzept.

Derzeit sei die Zahl der Stornierungen höher als die der Buchungen, so Hartwig. Die Busunternehmen müssten mit hohen Fixkosten umgehen. Auch der Wertverlust der Fahrzeuge sei nicht zu vernachlässigen.

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