Eine Atemschutzmaske FFP2 (Foto: dpa/Kirsten Nijhof)

Bundesregierung plant Wiederverwendung von Atemmasken

  01.04.2020 | 19:42 Uhr

Medizinisches Fachpersonal braucht in der Corona-Krise professionelle Atemmasken. Die weltweite Nachfrage nach solcher Schutzausrüstung ist hoch. Die Bundesregierung will jetzt deshalb Masken mit Filterfunktion wiederverwendbar machen.

Der Krisenstab der Bundesregierung hat ein neuartiges Wiederverwendungsverfahren von Atemmasken mit Filterfunktion vorgestellt. Daran hat unter anderem das Robert-Koch-Institut mitgearbeitet. Durch die Maßnahme soll die Versorgung des medizinischen Personals mit Schutzmasken sichergestellt werden. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums könnten Masken vom Typ FFP2 und FFP3 maximal dreimal wiederaufbereitet werden.

Wiederverwendung soll Ausnahmefall sein

Bei der Wiederverwendung sollen strenge Sicherheitsregeln gelten. Demnach müssen die Masken Personen zugeordnet und durch Erhitzen dekontaminiert werden. Dies solle jedoch nur in Ausnahmefällen durchgeführt werden, etwa wenn eine Klinik nicht rechtzeitig Nachschub an neuen Masken bekommt.

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