Sonnenliegen stehen am Strand von Lara bei Antalya, Türkei (Foto: dpa/Marius Becker)

Keine Reisewarnung mehr für vier türkische Provinzen

  04.08.2020 | 18:34 Uhr

Die Bundesregierung hat die Reisewarnung für die vier türkischen Küstenprovinzen Antalya, Izmir, Aydin und Mugla aufgehoben. Das teilten Vizeregierungssprecherin Ulrike Demmer sowie das Auswärtige Amt am Dienstag in Berlin mit.

Alle Türkei-Reisenden müssen sich allerdings innerhalb von 48 Stunden vor ihrer Rückkehr dort auf eigene Kosten auf eine mögliche Corona-Infektion hin testen lassen und weitere Sicherheitsauflagen einhalten.

Warnung für Rest der Türkei

Grundlage ist demnach eine Vereinbarung mit der türkischen Regierung über sicheren Reiseverkehr in der Corona-Pandemie. Zu den vier Provinzen im Südwesten des Landes zählen auch beliebte Reiseziele rings um die Orte Kas, Bodrum oder Kusadasi/Ephesos.

Für alle anderen Provinzen, darunter auch die Metropole Istanbul sowie die Hauptstadt Ankara, bleibt die Reisewarnung bestehen. Das Auswärtige Amt wies zudem darauf hin, dass sich an der Einstufung der gesamten Türkei als Corona-Risikogebiet nichts ändere, auch nicht an geltenden Quarantänevorschriften für Rückkehrer nach Deutschland. Fällt der Corona-Test vor der Rückreise positiv aus, müssten die Reisenden sich in der Türkei in Quarantäne sowie wenn nötig in ärztliche Behandlung begeben.

Tests in der Türkei bezahlen

Die Kosten für die Tests, die unabhängig vom Aufenthaltsort in der Türkei generell verlangt würden, betragen nach Angaben der Nachrichtenagentur AFP demnach zwischen 15 und 30 Euro. Zudem wies das Auswärtige Amt darauf hin, dass die Türkei ihrerseits bei der Einreise Messungen der Körpertemperatur veranlasst. Bei erhöhter Temperatur können weitere medizinische Untersuchungen und Tests angeordnet werden.

Bei der Einreise nach Deutschland werden negative Testergebnisse aus der Türkei laut Robert-Koch-Institut im Regelfall anerkannt. Allerdings gilt auch hierfür eine 48-Stunden-Frist zum Zeitpunkt der Einreise.

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