Ralf Leyens, Leiter der Bundespolizeiinspektion Bexbach (Foto: SR Fernsehen)

Bundespolizei bekommt schneller Verstärkung

Christoph Grabenheinrich   05.07.2019 | 15:37 Uhr

Die von Bundesinnenminister Seehofer zugesagte personelle Verstärkung der Bundespolizei im Saarland wird schneller vollzogen als bislang bekannt. Das erklärte der Leiter der Bundespolizei in Bexbach, Ralf Leyens, bei einem Redaktionsgespräch beim Saarländischen Rundfunk. Im kommenden Jahr kommen deutlich mehr neue Beamte als ursprünglich geplant.

50 neue Beamte in diesem und etwa genauso viele im kommenden Jahr – so sieht der neue Zeitplan aus. Ursprünglich waren für 2020 nur etwa 20 weitere Beamte fürs Saarland zugesagt. Insgesamt sollen bis einschließlich 2022 zusätzliche 120 Beamte ins Saarland kommen. Eine dringend nötige Aufstockung, denn derzeit sind nur rund 65 Prozent der hiesigen Dienststellen der Bundespolizei auch besetzt.

Video [aktueller bericht, 05.07.2019, Länge: 3:24 Min.]
Saarländische Bundespolizei leidet unter Personalmangel

Leyens hält am Umzug der Bundespolizei fest

„Wir können damit endlich die Aufgaben intensiver wahrnehmen, die wir in der Vergangenheit vielleicht nicht in dem Umfang wahrnehmen konnten“, so Leyens. Er sei besonders Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) und seinem saarländischen Amtskollegen Klaus Bouillon (CDU) dankbar, „dass wir endlich den Personalaufwuchs bekommen, den wir hier vor Ort auch dringend nötig haben.“

Am Umzug der Bundespolizeiinspektion von Bexbach nach Saarbrücken hält Leyens fest. Derzeit würden Gespräche mit der Bahn über ein Gebäude am Saarbrücker Hauptbahnhof geführt. Die von der SPD erneut ins Gespräch gebrachte Liegenschaft der Landespolizei am Saarbrücker Wackenberg sei keine Option, da die Sanierung um die 25 Millionen Euro kosten würde.

Über dieses Thema berichtet auch „aktuell“ im SR Fernsehen vom 05.07.2019.

Artikel mit anderen teilen