Ein marodes Haus auf dem Land (Foto: SR)

550.000 Euro Bundesmittel verfallen

Kristin Luckhardt / Onlinefassung: Anne Staut   21.01.2020 | 10:05 Uhr

Das Sonderförderprogramm "Ländliche Entwicklung" ist im Saarland vergangenes Jahr nur schleppend angelaufen. Von einer Million an bereitstehenden Bundesmitteln wurden mehr als 550.000 Euro nicht abgerufen. Das Geld ist damit verfallen.

Das zuständige Umweltministerium nennt mehrere Gründe, warum nur ein Teil der Bundesmittel abgerufen wurde. Schuld sei unter anderem der Bund. Er habe den Sonderrahmenplan "Ländliche Entwicklung" zu spät bekannt gegeben. Im Saarland seien unter anderem deswegen 40 der insgesamt 49 größeren Anträge erst im November und Dezember eingereicht worden.

Video [aktueller bericht, 21.01.2020, ab Minute: 15:50]
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Neun Projekte umgesetzt

Die Landesverwaltung sieht aber auch eine eigene Mitschuld. So habe es gedauert, bis die Förderrichtlinie und die Formulare fertig waren. Auch habe sich das Umweltministerium erst mit dem Innenministerium über die Förderhöhe abstimmen müssen.

Neun Projekte seien 2019 im Saarland über das Sonderförderprogramm "Ländliche Entwicklung" umgesetzt worden. So seien zum Beispiel Dorfgemeinschaftshäuser saniert und Blühflächen angelegt worden.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten vom 21.01.2020 berichtet.

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