Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (Foto: Imago Images/Photothek/Xander Heinl)

Spahn über Südafrika-Mutante im Saarland besorgt

  12.03.2021 | 19:45 Uhr

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat sich besorgt über die Ausbreitung der südafrikanischen Corona-Variante im Saarland gezeigt. Er sei diesbezüglich mit Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) in engem Austausch.

Die Südafrika-Variante sei im Saarland auf dem Weg zu einem Anteil von 15 Prozent, sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Freitag in Berlin. Das sei mit Abstand der höchste Anteil in ganz Deutschland, zitiert die Nachrichtenagentur dpa den Bundesminister. Spahn sei mit Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) wegen der Entwicklung in engem Austausch.

Im Bund selten

Gemeinsames Interesse sei es, dass die Südafrika-Variante sich nicht in ganz Deutschland ausbreite – so wie die zuerst in Großbritannien entdeckte Virus-Mutante. Der Anteil der britischen Variante sei im Saarland in den vergangenen Tagen ebenfalls besonders hoch.

Bundesweit ist die südafrikanische Variante B.1.351 insgesamt bislang ziemlich selten. Die erstmals im August 2020 in Südafrika entdeckte Mutante verdrängte dort die anderen Varianten zusehends. Auch diese Variante verbreitet sich ähnlich wie die britische deutlich schneller, weil sie sich schneller an menschliche Zellen binden kann.

Über dieses Thema hat auch die Sendung "aktueller bericht" im SR Fernsehen vom 12.03.2021 berichtet.

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