Schild mit dem Logo der Firma SVolt (Foto: Niklas Rech/SR)

Bürgerinitiative zeigt SVolt wegen Namensunstimmigkeiten an

mit Informationen von Niklas Resch / Thomas Gerber   23.11.2022 | 19:01 Uhr

Die Bürgerinitiative "Freunde des Linslerfeldes" hat Strafanzeige gegen Verantwortliche von SVolt gestellt. Dabei geht es um einen möglichen Verstoß gegen das GmbH-Gesetz. Das Wirtschaftsministerium fordert Aufklärung von dem Unternehmen. SVolt selbst betont, es sei alles nach geltendem Recht verlaufen.

Die Staatsanwaltschaft Darmstadt bestätigte dem SR, dass gegen das Unternehmen SVolt eine Strafanzeige vorliegt. Die Vorwürfe würden derzeit geprüft.

Die Bürgerinitiative "Freunde des Linslerfeldes" hat nach eigenen Angaben Strafanzeige gegen das Unternehmen gestellt, weil bei der Gründung des europäischen Ablegers der Firma im Raum Frankfurt der falsche Name einer Gesellschafterin eingetragen worden sei. Dies könnte den Tatbestand eines sogenannten Gründungsschwindels erfüllen.

Keine Hinweise auf unseriöse Methoden

Der saarländische Wirtschaftsminister Jürgen Barke (SPD) betonte auf SR-Anfrage, er habe von dem Unternehmen Aufklärung gefordert. Er erwarte von den Verantwortlichen eine rasche Stellungnahme. Bisher habe er aber keine Hinweise dafür, dass SVolt mit unseriösen Methoden arbeite. Im Zusammenhang mit dem Mietvertrag für den Laminatepark in Heusweiler habe er fundierte Sicherheiten verlangt und auch bekommen.

SVolt: Alles nach geltendem Recht

SVolt teilte dem SR mit, bei der Gründung der Firma sei alles nach geltendem Recht und Gesetz verlaufen. Der Name der Gesellschaft, den die Bürgerinitiative als falsch bemängele, sei der ursprüngliche chinesische Unternehmensname.

Beim Start in Europa habe man aber entschieden, sich auf den Namen SVolt zu beschränken.

Über dieses Thema berichtet auch der aktuelle bericht am 23.11.2022.

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