Ein Stahlring in der Schmiede Brück in Ensheim. (Foto: Karin Mayer / SR)

Brück GmbH wieder auf Erfolgskurs

Karin Mayer   07.01.2020 | 06:50 Uhr

Der Saarbrücker Metallverarbeiter Brück hat zweieinhalb Jahre nach dem Ende der Insolvenz offenbar die Kehrtwende geschafft. Nach Angaben von Geschäftsführer Muller stieg der Auftragseingang in der zweiten Jahreshälfte um 70 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Zudem konnte das Unternehmen im vergangenen Jahr rund 50 zusätzliche Mitarbeiter einstellen.

Dem SR sagte Geschäftsführer Olivier Muller, Aufträge aus der Öl- und Gasbranche, aus dem Maschinenbau und für die Windradhersteller sorgten für eine gute Auslastung. Dadurch könne Brück wieder einstellen: Zusätzlich zu den bereits 50 entstandenen Jobs im vergangenen Jahr seien weitere Einstellungen geplant.

Video [aktueller bericht, 07.01.2020, ab Minute 16:58]
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Gesellschafter Philipp Groß sagte, er sei stolz, dass Brück wieder einstellen könne. Geplant sei nun die Fertigung von Kleinserien und neue Kunden aus der Medizintechnikbranche zu gewinnen. 

Im Jahr 2019 hat die Schmiede nach eigenen Angaben 55 Millionen Euro Umsatz gemacht. Ab 2020 soll das Unternehmen schwarze Zahlen schreiben. 

Übernahme 2017 rettete 300 Jobs

Brück GmbH nach Insolvenz auf gutem Kurs
Audio [SR 3, Karin Mayer, 07.01.2020, Länge: 03:08 Min.]
Brück GmbH nach Insolvenz auf gutem Kurs

Brück schmiedet Stahlringe und ist für den Komponentenbau aktiv. Das Unternehmen wurde 1923 gegründet. Nach einer Insolvenz wurde die Schmiede im Sommer 2017 von der BR Holding übernommen. Gesellschafter sind die Baugruppe Groß und der Maschinenbauer Sigma Dileb aus Dillingen und Lebach. Durch die Übernahme wurden 300 Jobs gerettet. 

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten vom 07.01.2020 berichtet.

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