Das Firmengelände von Bosch in Homburg (Foto: Alexander M. Groß/SR)

Bosch in Homburg voll ausgelastet

Mirko Tomic   04.02.2021 | 21:57 Uhr

Am Standort von Bosch in Homburg sind die 3600 Mitarbeiter seit September voll ausgelastet. Das gelte auch für die kommenden Quartale, erklärte ein Sprecher.

Der Technologiekonzern Bosch hat angesichts der rückläufigen Autoproduktion und des Corona-Lockdowns weltweit vergangenes Jahr an Umsatz eingebüßt. Die Erlöse sanken um 6,1 Prozent. Bosch-Chef Volkmar Denner will mit Investitionen in nachhaltige Mobilität und Künstliche Intelligenz gegensteuern. Das am Ende trotz der Krise ein positives Ergebnis erreicht wurde sei der seit Herbst 2020 wieder anziehenden Nachfrage auf dem Weltmarkt zu verdanken.

Schwerpunkt Nutzfahrzeugmarkt

Am Standort in Homburg sind die 3600 Mitarbeiter seit September voll ausgelastet. Das gelte auch für die kommenden Quartale, erklärte ein Sprecher auf SR-Anfrage. Der Schwerpunkt der Produktion liege auf dem Nutzfahrzeugmarkt, vor allem für China. Der Absatz von PKW-Dieseleinspritzpumpen ist dagegen weiter rückläufig. Perspektivisch setze man auf die Fertigung von Komponenten für die mobile Brennstoffzelle und weitere Produkte für die Wasserstofftechnik.

Über dieses Thema hat auch die SR 3-Rundschau am 04.02.2021 berichtet.

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