Bosch-Werke Homburg (Foto: SR)

Bosch: Rückgang im Diesel-Geschäft

Lars Ohlinger / Onlinefassung: Axel Wagner   31.01.2019 | 19:44 Uhr

Bei Bosch in Homburg droht sich die Situation weiter zu verschlechtern. Ein Sprecher teilte dem SR auf Anfrage mit, dass auch beim Nutzfahrzeug-Geschäft mit weniger Nachfrage zu rechnen sei.

Der Bau von Diesel-Injektoren für Busse und Lkw hatte im vergangenen Jahr das schwache Pkw-Geschäft ausgeglichen. Die IG Metall sieht sogar den Standort gefährdet. „Wir haben seit dem Jahr 2000 keine wirklichen Neueinstellungen“, sagte IG Metall-Geschäftsführer Ralf Reinstädtler. „Wir haben eine alte Belegschaft. In den nächsten zehn Jahren scheiden weitere 1200 Mitarbeiter aus, insofern ist es bedrohlich.“ Neue Produkte und Neueinstellungen seien notwendig, um eine Perspektive für den Standort zu sichern.

Mit der Firmenleitung soll es deswegen Gespräche über neue Produkte geben, auch für Antriebe mit Brennstoffzellen. Derzeit arbeiten bei Bosch in Homburg 4100 Beschäftigte.

Über dieses Thema hat auch der "aktuelle bericht" im SR Fernsehen vom 31.01.2019 berichtet.

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