Schriftzug "rexroth A Bosch Company" (Foto: Imago Images/ Manfred Segerer)

Bosch Rexroth setzt Gespräche über Personalabbau aus

Karin Mayer   10.11.2020 | 18:14 Uhr

Die Gespräche über den geplanten Personalabbau bei Bosch Rexroth in Homburg werden verschoben. Das Unternehmen will 150 Stellen abbauen und den Bereich Industriehydraulik verlagern. Durch eine überraschend gute Auftragslage verzögern sich die Verhandlungen jetzt.

Es ist ein erster Erfolg für den Betriebsratsvorsitzenden von Bosch Rexroth, Stephan Huber. Dem SR sagte er, die Auftragslage im Bereich Landmaschinen oder Mobilhydraulik habe sich verbessert. Es sei gelungen Großkunden zu gewinnen. Derzeit gebe es einen Produktionsrückstand, der müsse nun abgearbeitet werden.

Zukunftsplan vonnöten

Frühestens im Februar 2021 soll es nun wieder Gespräche über Interessensausgleich und Sozialplan geben. Denn das Unternehmen hält an den Verlagerungsplänen und am Jobabbau in Homburg fest. Eine Sprecherin sagte dem SR, die Verlagerung sei bis 2025 vorgesehen. Nach SR-Informationen unterstützen derzeit rund 25 zusätzliche Mitarbeiter von anderen Standorten an das Werk in Homburg.

Die IG Metall geht davon aus, dass es darüber hinaus weiteren Personalbedarf bei Bosch Rexroth gibt. Martin Zimmer von der IG Metall Saarpfalz forderte einen echten Zukunftsplan für den Standort.

Über dieses Thema haben auch die SR Hörfunknachrichten vom 10.11.2020 berichtet.

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