Stop-Schild (Foto: SR)

Ausgangssperre in Birkenfeld und Kaiserslautern

  14.04.2021 | 11:26 Uhr

Aufgrund weiterhin hoher Infektionszahlen verlängert der Kreis Birkenfeld die nächtliche Ausgangsperre. Auch Kaiserslautern reagiert mit verschärften Maßnahmen. Pirmasens lockert hingegen die Beschränkungen.

Eigentlich sollten die verschärften Schutzmaßnahmen wie die nächtliche Ausgangssperre in der Nacht auslaufen. Doch der Landrat hat die nächtliche Ausgangsperre jetzt noch einmal verlängert, bis zum 25. April. Sie gilt von 21.00 Uhr abends bis 5.00 Uhr morgens.

Viele private Feiern über Ostern

Im öffentlichen Raum darf man sich demnach nur noch mit Personen des eigenen Haushalts und höchstens einer weiteren Person aufhalten. Gleiches gilt für Sport im Freien.

Hintergrund ist die weiterhin steigende Zahl der Corona-Neuinfektionen. Die Inzidenzwerte liegen deutlich über der 100-Marke. Verantwortlich für die steigenden Zahlen sind nach Angaben der Kreisverwaltung wohl private Feiern über Ostern.

Auch Kaiserlautern verschärft Maßnahmen

Auch in Kaiserslautern liegt der Inzidenzwert nun drei Tage in Folge über der 100-Marke. Infolgedessen tritt ab Freitag auch hier eine nächtliche Ausgangsperre von 21.00 Uhr bis 05.00 Uhr in Kraft.

Dann dürfen sich die Bürger nur noch aus triftigen Gründen draußen aufhalten: Zum Beispiel, wenn sie Pflegebedürftige versorgen oder zur Arbeit fahren müssen. Die Stadt hat angekündigt, dass Polizei und Ordnungsamt die Einhaltung der Regel kontrollieren werden. Ebenso wie in Birkenfeld muss auch in Kaiserlautern die Außengastronomie ihren Betrieb einstellen. Zudem gelten härtere Regeln beim Terminshopping.

Lockerungen in Pirmasens

In Pirmasens hingegen liegt der Corona-Inzidenzwert seit sieben Tasgen unter 100. Die Stadt lockert daher die bestehenden Beschränkungen. So wird u.a. die nächtliche Ausgangssperre aufgehoben.

Zudem dürfen Gastronomen in Pirmasens im Freien wieder Gäste bewirten. Auch im Einzelhandel gibt es Lockerungen: Zwar dürfen Kunden weiterhin nur mit Termin in die Geschäfte - allerdings dürfen die Einzelhändler jetzt mehrere Termine gleichzeitig vergeben. Pro 40 Quadratmeter darf ein Kunde in den Geschäften sein.

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