Ein Mann fährt mit einem Lastenfahrrad durch die Stadt. (Foto: picture alliance/dpa | Sina Schuldt)

Knapp 450 Anträge auf Förderung von Lastenfahrrädern

  03.07.2022 | 10:33 Uhr

Im Saarland sind seit März letzten Jahres 449 Anträge zur Förderung von Lastenfahrrädern gestellt worden - fast alle davon waren Anträge für E-Lastenräder. Doch auch Ladestationen, Abstellanlagen oder Reparatur- und Servicestationen können gefördert werden.

Seit März 2021 können private Personen, Unternehmen und Vereine bis zu 50 Prozent Förderung und maximal 2000 Euro für Lastenräder mit und ohne Elektromotor im Saarland beantragen. Seither sind 449 Anträge eingegangen, laut dem zuständigen Umwelt- und Mobilitätsministerium handelte es sich fast ausschließlich um Anträge für E-Lastenräder.

Das Programm der Landesregierung macht aber auch die Förderung von Reparatur- und Servicestationen (8 Anträge), Konzepte (18), Ladeeinrichtungen (9), Abstellanlangen (11) und innovative Projekte (5) möglich. Diese Förderung können allerdings nur Unternehmen und Vereine in Anspruch nehmen und keine Privatpersonen.

Mehrheit der Anträge bewilligt

Insgesamt wurden 482 Anträge über das Förderprogramm gestellt. Mit 432 Anträgen kamen die meisten von privater Seite, wozu auch private Unternehmen und Vereine zählen. Von öffentlichen Stellen wurden laut Ministerium 50 Anträge gestellt.

In den meisten Fällen wurden die Anträge bereits genehmigt. Neun öffentliche Anträge werden derzeit noch bearbeitet. Von den privaten Anträgen seien bisher 304 bewilligt worden, knapp 100 seien noch in der Bearbeitung.

Verlängerung des Förderprogramms möglich

Bisher wurde bereits eine Fördersumme von 540.000 Euro ausbezahlt. Das aktuelle Förderprogramm läuft Ende des Jahres aus.

Eine Verlängerung sei jedoch, vorbehaltlich der derzeit laufenden Haushaltsaufstellung 2023 und sofern alle Beteiligten zustimmen, nach Angaben des Ministeriums vorgesehen. Die genauen Förderbedingungen und die Fördersumme sind derzeit allerdings noch nicht bekannt.


04.07.2022, 07:54 Uhr

Hinweis der Redaktion: In einer früheren Fassung des Artikels hieß es, Privatpersonen seien ebenfalls förderberechtigt. Dies trifft nur teilweise zu. Wir haben den Artikel konkretisiert.

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