Ford Logo (Foto: dpa/Daniel Karmann)

Gewerkschaft in Valencia nennt Details zum Zukunftsplan

Patrick Wiermer / Onlinefassung: Kasia Hummel   09.02.2022 | 07:08 Uhr

Im Bieterwettbewerb zwischen den Ford-Werken Saarlouis und dem spanischen Valencia hat die Mehrheitsgewerkschaft des Ford-Werks in Almussafes, UGT, am Dienstag Details aus dem Zukunftsplan für den Erhalt des Standorts genannt. Der Plan sieht unter anderem einen Teilverzicht auf Lohnsteigerungen bis 2025 vor.

Spätestens im Juni 2022 soll eine Entscheidung im internen Bieterwettbewerb zwischen den Ford-Werken Saarlouis und dem spanischen Valencia über den Bau eines neuen E-Autos fallen. Bis Ende Januar mussten beide Werke Zukunftskonzepte einreichen.

Teilverzicht auf Lohnsteigerungen

Nun hat die Mehrheitsgewerkschaft des Ford-Werks in Almussafes, UGT, am Dienstag Details aus dem Zukunftsplan für den Erhalt des Standorts genannt. Das meldet der öffentliche-rechtliche Sender À Punt. Der Plan sieht eine Ausweitung der täglichen Arbeitszeit um 15 Minuten, die Einführung von Samstagsarbeit an bis zu 18 Tagen im Jahr, die Einrichtung einer flexiblen Nachtschicht und einen Teilverzicht auf Lohnsteigerungen bis 2025 vor.

Keine Details zu Saarlouis

Der Ford-Standort in Almussafes bei Valencia befindet sich zurzeit in einem Bieterwettstreit mit dem Konkurrenzwerk in Saarlouis. Beide Standorte müssen der Konzernzentrale in Detroit konkrete Pläne für die Produktion eines Elektroautos ab 2025 vorlegen. Konkrete Details des Zukunftsplans für Saarlouis wurden bislang noch nicht bekannt.  

Über dieses Thema berichteten die SR-Hörfunknachrichten am 09.02.2022.

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