Festo Lehrnzentrum (Foto: Pressefoto)

Betriebsrat hält Arbeitszeitverkürzung für gute Lösung

Karin Mayer   29.09.2019 | 14:01 Uhr

Der Betriebsratsvorsitzende von Festo in St. Ingbert, Michael Meinecke, hält die Arbeitszeitverkürzung in den deutschen Werken für eine gute Lösung. Dem SR sagte er, es sei besser, weniger Stunden zu arbeiten, als Leute zu entlassen.

Es sei wichtig auch in schwierigen Zeiten, die Mitarbeiter an Bord zu halten, so Meinecke. Das Unternehmen verzichte auch darauf, befristete Mitarbeiter durch Leiharbeitsverträge zu ersetzen. Damit sei Festo schon in der Krise 2009 gut gefahren.

In den nächsten Monaten könnten zusätzlich Arbeitszeitkonten aufgebraucht werden, so Meinecke weiter. Das Unternehmen reagiere damit auf die schlechtere Auftragslage. Nach Unternehmensangaben sind vor allem Aufträge aus der Auto- und Textilindustrie rückläufig.

Beschäftigungssicherungsvertrag abgeschlossen

Das Unternehmen hat mit den Betriebsräten einen Beschäftigungssicherungsvertrag abgeschlossen. Er gilt für drei Monate. Die Mitarbeiter reduzieren demnach ihre Arbeitszeit um bis zu drei Stunden und verdienen entsprechend weniger

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten vom 29.09.2019 berichtet.

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