Logo: Globus Gruppe (Foto: Imago/Manfred Segerer)

Globus darf nicht alles im Laden verkaufen

Karin Mayer   19.03.2020 | 06:53 Uhr

Die Globus Warenhäuser müssen künftig bestimmte Bereiche in ihren Märkten absperren. Trotz der geltenden Einschränkungen für den Handel seien die Warenhäuser zunächst komplett geöffnet worden. Nach SR-Informationen sind deshalb Beschwerden von Einzelhändlern bei den Behörden eingegangen.

Die Globus Gruppe wurde von den Ordnungsämtern angewiesen, Bereiche zu sperren. Die Warenhäuser wurden angewiesen, Spielzeug, Bekleidung und Waren, die nicht zum täglichen Bedarf gehören, vom Verkauf auszuschließen.

Nachfrage nach Spielwaren hoch

Der Leiter der Qualitätssicherung bei Globus, Horst Lang, sagte dem SR, die Regeln der Landesregierung seien teilweise unverständlich. Der Handel müssen den Bedürfnissen der Verbraucher nachkommen. Derzeit seien die Kinder zuhause, deshalb sei die Nachfrage nach Spielwaren höher. Obwohl die Versorgung mit Lebensmitteln gewährleistet sei, kämen noch immer deutlich mehr Kunden in die Märkte. Bei der Verräumung von Waren werde deshalb mehr Personal gebraucht.

Globus hat in den Warenhäusern nun Bereiche wie Bekleidung, Elektroartikel oder Spielwaren gesperrt.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten vom 19.03.2020 berichtet.

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