Eine Frau mit Maske in einem Modegeschäft. (Foto: dpa/Rolf Vennenbernd)

Beschäftigte im Einzelhandel bekommen mehr Geld

mit Informationen von Yvonne Schleinhege   21.10.2021 | 18:43 Uhr

Die Beschäftigten im saarländischen Einzel- und Versandhandel bekommen rückwirkend mehr Geld. Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi teilte mit, dass das Tarifergebnis aus Hessen übernommen wird. Der neue Tarifvertrag läuft bis zum 31. März 2023.

Insgesamt sechs Monate lang haben die Tarifparteien über den Lohn- und Gehaltstarif im saarländischen Einzel- und Versandhandel verhandelt. Nun gibt es nach Angaben der Gewerkschaft Verdi ein Ergebnis: Rückwirkend ab dem 1. August 2021 bekommen die rund 50.000 Beschäftigten eine Lohnsteigerung von drei Prozent.

Außerdem wird der Lohn ab dem 1. April 2022 um weitere 1,7 Prozent erhöht. Die Ausbildungsvergütung wird zu den beiden Terminen jeweils um 30 Euro angehoben. Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit bis zum 31. März 2023.

Schwierige Verhandlungen

Verdi-Verhandlungsführerin Monika Di Silvestre bezeichnete die mehr als sechsmonatigen Verhandlungen als einige der schwierigsten im Einzel- und Versandhandel im Saarland.

„So lange mussten die Beschäftigten im Einzel- und Versandhandel schon lange nicht mehr auf die dringend notwendige und redlich verdiente Tariferhöhung warten“, heißt es in der Pressemitteilung der Gewerkschaft.

Anerkennung für Beschäftigte

Keine Einigung gab es in der Frage der Allgemeinverbindlichkeit der Tarifverträge, die die Gewerkschaft gefordert hatte. Dennoch zeigt man sich bei Verdi zufrieden mit dem Tarifabschluss.

Angesichts der pandemiebedingt schwierigen Lage sei der ein akzeptabler Kompromiss, so Di Silvestre. Die Beschäftigten bekämen damit auch eine Anerkennung für das, was sie tagtäglich leisten.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 21.10.2021 berichtet.

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