Industrielle Fertigung von Nahrungsmitteln (Foto: Imago/Westend61)

Mehr Geld für Beschäftigte in der Nährmittelindustrie

  05.08.2020 | 12:19 Uhr

Die Beschäftigten der Nährmittelindustrie im Saarland erhalten rückwirkend mehr Geld. Die Löhne und Gehälter steigen nach Tarifverhandlungen der Gewerkschaft NGG um 2,3 Prozent. Für die Mitarbeiter von Néstle Wagner kommt die Erhöhung später.

Nach einem Sondierungsgespräch und zwei Verhandlungsterminen konnte ein entsprechendes Tarifergebnis zwischen der Tarifkommission der Gewerkschaft NGG, Landesbezirk Südwest und dem Arbeitgeberverband Ernährung erzielt werden.

Überstunden wegen Corona

Rückwirkend zum 1. April gibt es für die Beschäftigten der saarländischen Nährmittelindustrie 2,3 Prozent mehr Lohn und Gehalt. Die Auszubildenden erhalten plus 2,3 Prozent aufgerundet auf volle zehn Euro.

Für die Mitarbeiter von Néstle Wagner in Nonnweiler gilt die Erhöhung laut NGG erst ab 1. September. Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit von zwölf Monaten und kann frühestens zum 31. März 2021 gekündigt werden.

"Das ist ein gutes Ergebnis in Coronazeiten", sagt Uwe Hildebrandt, NGG-Verhandlungsführer. Die Beschäftigten hätten in den vergangenen Monaten mit Überstunden und Sonderschichten dafür gesorgt, dass die Regale im Einzelhandel voll waren. Sie hätten eine Wertschätzung ihrer Arbeit mehr als verdient.

Über dieses Thema haben auch die SR Hörfunknachrichten vom 05.08.2020 berichtet.

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