Rohbau eines Mehrfamilienhaus (Foto: SR/Dirk Petry)

Bauen im Saarland deutlich teurer

  14.08.2021 | 22:17 Uhr

Bauen ist im Saarland im ersten Halbjahr 2021 deutlich teurer geworden. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes lagen die Kosten fast drei Prozent höher als vor einem Jahr. Gleichzeitig wurde und wird aber auch mehr gebaut.

In den ersten sechs Monaten des Jahres sind 7,5 Prozent mehr Einfamilienhäuser genehmigt worden als im ersten Halbjahr 2020, das Statistische Landesamt spricht von 373 Einheiten. Hinzu kommen 56 Zweifamilienhäuser, ein Plus von 14,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Hinzu kommen 66 Gebäude mit drei oder mehr Wohnungen, ein Plus von einem Prozent.

Weniger Wohnungen

Insgesamt wurden 892 Wohnungen in 495 Wohngebäuden genehmigt. Damit stieg zwar die Zahl der Gebäude um 6,7 Prozent, gleichzeitig sank die Zahl der Wohnungen aber um 7,9 Prozent.

Das Bauen ist jedoch auch teurer geworden. Nach Angaben der Statistikbehörde kostete ein Einfamilienhaus im ersten Halbjahr zum Genehmigungszeitpunkt im Durchschnitt 343.000 Euro. Das sind 2,9 Prozent mehr als vor einem Jahr. Der Quadratmeterpreis erhöhte sich um 4,2 Prozent auf 2042 Euro.

Für eine Wohnung in einem Zweifamilienhaus lagen die durchschnittlichen Baukosten bei 234.000 Euro (+14,2 Prozent), bei einer Wohnungsgröße von im Schnitt 120 Quadratmetern. Für eine im Schnitt 75 Quadratmeter große Wohnung in Mehrfamilienhäusern waren 138.000 Euro veranschlagt.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten vom 14.08.2020 berichtet.

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