Lidl-Großbaustelle im St. Ingberter Gewerbegebiet Kleberpark (Foto: SR/Sarah Sassou)

Lidl baut großes Logistikzentrum in St. Ingbert

mit Informationen von Sarah Sassou   20.07.2021 | 16:00 Uhr

Der Discounter Lidl hat am Dienstag mit dem Bau eines großen Logistikzentrums im Gewerbegebiet Kleberpark in St. Ingbert begonnen. Ab Spätsommer 2022 sollen von dort aus Lidl-Filialen im Saarland und in Rheinland-Pfalz beliefert werden. In dem Logistikzentrum sollen 200 neue Arbeitsplätze entstehen.

Bis zum Spätsommer 2022 soll im Gewerbegebiet Kleberpark in St. Ingbert ein neues Logistik- und Verwaltungszentrum für den Discounter Lidl entstehen. Am Dienstag war der offizielle Spatenstich für das Zentrum. Mit 127.000 Quadratmeter Fläche ist es das bislang größtes Bauvorhaben von Lidl im Saarland, sagt Geschäftsführer Wilfried Simon. "Wir brauchen mehr Fläche, um produktiv und effizient zu arbeiten", so Simon.

Lidl baut Logistik- und Verwaltungszentrum in St. Ingbert
Audio [SR 3, Sarah Sassou , 20.07.2021, Länge: 03:00 Min.]
Lidl baut Logistik- und Verwaltungszentrum in St. Ingbert

Dafür investiert Lidl nach eigenen Angaben einen hohen zweistelligen Millionenbetrag in den Neubau. Dabei achte man sehr auf Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Photovoltaik und klimafreundliche Kühlmittel zum Beispiel sollen dafür sorgen, dass jedes Jahr 1000 Tonnen CO2 eingespart werden. Bei den Lkw, die die Waren ausliefern, laufen bei Lidl gerade Tests mit Gas und Batterie betriebenen Fahrzeugen.

200 neue Arbeitsplätze in St. Ingbert

Bislang wurden die Lidl-Märkte im Saarland von Friedrichsthal aus beliefert. Da dort keine Erweiterung des Zentrums möglich war, soll die Verteilung zukünftig von St. Ingbert aus laufen. Außerdem sprach für den Standort, dass er logistisch sehr angebunden ist, erzählt Simon.

Die 200 Arbeitsplätze, die das Unternehmen in Friedrichsthal hat, sollen an den neuen Standort in St. Ingbert umziehen. Außerdem will Lidl 200 weitere Arbeitsplätze in unterschiedlichen Arbeitsfeldern schaffen – auch Ausbildungsplätze sollen entstehen.

Über dieses Thema hat auch die SR 3-"Region am Nachmittag" am 20.07.2021 berichtet.

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