Bauarbeiter arbeiten an Bahngleisen (Foto: dpa/Sven Hoppe)

Bahn kündigt Millionen-Investitionen an

  21.02.2019 | 13:17 Uhr

Die Deutsche Bahn will in diesem Jahr rund 420 Millionen Euro in Schienen und Bahnhöfe im Saarland und in Rheinland-Pfalz investieren. Das teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.

Bahnhof Saarbrücken-Brebach
Wenn der Bahnsteig nicht zu erreichen ist

Auch wenn der Löwenanteil der Investitionen nach Rheinland-Pfalz fließt: Bahnkunden im Saarland bekommen auch einige wichtige Verbesserungen zu spüren. So soll die Bahnstrecke Saarbrücken-Mannheim modernisiert werden. Außerdem auf der Liste der Investitionen stehen die Bahnhöfe Eppelborn und Blieskastel-Lautzkirchen.

Drei Viertel aller Bahnhöfe in Deutschland seien bereits barrierefrei, so die Bahn. Die übrigen Bahnhöfe würden sukzessive stufenfrei umgebaut. Die Einrichtung des sogenannten „Lagezentrum Bau“ sorge dafür, dass die Baustellen so koordiniert werden, dass der Kunde möglichst wenig dadurch beeinträchtigt wird. Für dieses Zentrum werde man im Laufe des Jahres 80 neue Mitarbeiter in Rheinland-Pfalz und im Saarland einstellen. Sie sollen sich um Bauprojekt- Management und – Überwachung sowie um die Instandhaltung kümmern. 

"Gutes Signal für eine zukunftssichere Infrastruktur im Saarland"

Die saarländische Verkehrsministerin Anke Rehlinger (SPD) bezeichnete die Investitionen der Deutschen Bahn als ein gutes Signal für eine zukunftssichere Infrastruktur im Saarland. Mit den angekündigten Investitionen zeige die Deutsche Bahn, dass das Saarland vom angekündigten Paket kräftig profitieren werde. "Die Modernisierung der saarländischen Eisenbahnstrecken hat große Bedeutung für unseren Standort."

Politik & Wirtschaft
Neun Bahnhöfe sollen barrierefrei werden
Die Deutsche Bahn plant aktuell, neun weitere Bahnhöfe im Saarland barrierefrei zu machen. Das geht aus einer Anfrage der Grünen im Bundestag hervor. Laut Landesregierung sind hierzulande nur gut ein Viertel der Bahnhöfe barrierefrei.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten vom 21.02.2019 berichtet.

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