Schild mit dem Logo der AWO (Foto: SR)

AWO Saar fordert mehr Unterstützung für ärmere Haushalte im Winter

mit Informationen von Felix Schneider   08.10.2022 | 18:08 Uhr

Bei ihrer außerordentlichen Landeskonferenz berieten die Delegierten der AWO Saarland am Samstag unter anderem darüber, wie ärmeren Haushalten durch die Krise geholfen werden kann. Eine Idee war dabei ein Härtefall-Fonds.

Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) im Saarland fordert mehr Anstrengungen des Landes, um Menschen, die von Armut betroffen sind, durch die aktuelle Energiekrise und hohe Inflation zu helfen. Auf den bevorstehenden Winter blickt sie mit großer Sorge.

Mehr Unterstützung für ärmere Haushalte

Bei der Landeskonferenz in St. Ingbert am Samstag sprach sie sich deshalb für eine Ausfallbürgschaft des Landes aus, wenn ärmere Haushalte ihre Miete oder ihre Gas- oder Stromrechnungen nicht mehr bezahlen können. Alternativ müssten die Kommunen mit einem Härtefall-Fonds dafür sorgen, dass Betroffene nicht unter Gas- und Stromsperren leiden.

Video [aktueller bericht am Samstag, 08.10.2022, Länge: 2:41 Min.]
Die AWO fordert Maßnahmen wegen Energie- und Lebenshaltungspreisen

Selbst wolle die AWO mit Wintercafés, in denen warme Mahlzeiten ausgegeben werden, Unterstützung für jene bieten, die mit der Krise am meisten zu kämpfen haben. Diese soll es in allen Landkreisen geben.

Kinderarmut bekämpfen

Unabhängig davon forderte die AWO die Politik auf, mehr für die Bekämpfung von Kinderarmut zu tun. Dazu seien unter anderem eine Kindergrundsicherung und eine Neuauflage des 9-Euro-Tickets im öffentlichen Nahverkehr notwendig.

Über dieses Thema hat auch der aktuelle bericht am 08.10.2022 berichtet.

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