Autonomes Fahren (Foto: Daniel Naupold/dpa)

Tests für autonomes Fahren im Saarland

  31.03.2019 | 11:04 Uhr

Diese Woche werden die ersten Projekte für das automatisierte Fahren im Dreiländereck vorgestellt. Vier Verkehrsminister, darunter der deutsche Ressortchef Andreas Scheuer (CSU) und seine saarländische Amtskollegin Anke Rehlinger (SPD), treffen sich dazu am Mittwoch im luxemburgischen Schengen.

Es geht darum, verschiedene Komponenten beim grenzüberschreitenden Verkehr zu erproben. So gibt es in den drei Ländern unterschiedliche Ampeln, Straßenschilder und Mobilfunksysteme. Die vernetzten Fahrzeuge sollen in Zukunft auf den Straßen von Merzig über Saarlouis und Saarbrücken nach Metz und Luxemburg unterwegs sein. Bei den Tests fahren auch Menschen mit, die gegebenenfalls eingreifen können.

„Wir sind das erste grenzüberschreitende Testfeld in Europa überhaupt“, sagte der luxemburgische Verkehrsminister François Bausch der dpa. Man hoffe, künftig auch Start-up-Firmen als Interessenten und weitere Projekte für das Testfeld zu gewinnen. Bisher seien bereits Siemens, die luxemburgische Post und der französische Autohersteller PSA (Peugeot, Citroën) beteiligt.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten vom 31.03.2019 berichtet.

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