Produktion in der Autoindustrie (Foto: picture alliance/Oliver Berg/dpa)

Autobranche im Saarland weiter unter Druck

Karin Mayer   26.01.2021 | 06:36 Uhr

Die IG Metall erwartet, dass weitere Sonderregelungen zur Beschäftigungssicherung in den saarländischen Zulieferbetrieben gebraucht werden. Auch Automotive Saarland sieht die Branche derzeit unter Druck.

Patrick Selzer von der IG Metall Saarbrücken sagte dem SR, die Lage in der Branche sei durch die Pandemie und Probleme in der Lieferkette angespannt. Ziel der Gewerkschaft sei es, Arbeitsplätze zu erhalten und Engpässe mit Kurzarbeit zu überbrücken.

Chancen in neuen Technologien

Industrie in der Nuss-Schale
Audio [SR 3, (c) SR 3, 26.01.2021, Länge: 02:28 Min.]
Industrie in der Nuss-Schale

Pascal Strobel von Automotive Saarland betonte, Probleme in der Lieferkette bedeuteten weitere Kosten und setzen die Unternehmen unter Druck. Der Produktionsstillstand bei Ford in Saarlouis bedeute ein Fehlstart bei dem Versuch wieder Boden gutzumachen. Chancen habe die saarländische Autoindustrie bei Hybridfahrzeugen, bei der Brennstoffzelle und in der Batterietechnologie. Deshalb könne die Branche mit Zuversicht in die Zukunft blicken.

Der Fahrzeugbau im Saarland profitiert laut IHK-Konjunkturumfrage zwar von einer guten Nachfrage aus China. Gleichzeitig machen Lieferengpässe im Bereich Autoelektronik neue Probleme. Der Fahrzeugbau in der Region hat rund 40.000 Beschäftigte.

Über dieses Thema hat auch die SR 3-Sendung "Guten Morgen" am 26.01.2021 berichtet.

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